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Cover  
V.A. - Oriental Metal Compilation (CD)
Label: Century Media
VÖ: 24.02.2012
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2823 Reviews)
Keine Wertung
Der Orient hatte immer schon etwas faszinierendes und packendes an sich. Das begann in Kindestagen gleichzeitig mit der ersten Kinderbibel und den "Märchen aus Tausendundeinenacht", das gipfelte in Mythen und endlos schönen Impressionen und das endet immer wieder in der Anziehungskraft, die auch orientalische Klänge auf uns ausüben. Selten aber doch werden eben diese Klänge wirklich stilvoll in metallisches Korsett verpackt und für all jene, die sich bislang noch nicht auf die Suche nach den metallischen Künsten des Orients gemacht haben, ist dieser Sampler der perfekte Einstieg.

Diese von Orphaned Land Frontmann Kobi Farhi zusammengestellte Compilation, präsentiert renommierte Bekannte, geliebte Undergroundperlen und manch ungeahnte Schönheit. Neben Farhis's Hauptband treffen wir hier auf einige absolute Perlen des Ostens.
Die großartigen Amaseffer aus Israel, denen Ausnahmekönner Mats Leven den perfekten Einklang zu den verführerisch biblischen Klängen von Wüstensöhnen zur Seite stellt, und die uns mit "Exodus – Slaves For Life" (zum Review) im Jahre 2008 ein unscheinbares Prachtstück offenbarten, sind nur eines der Highlights von "Oriental Metal".
Meine heiß geliebten Pentagram (Mezarkabul) zeigen mit "Lions In A Cage" vom unantastbaren "Unspoken" Power Metal Meisterwerk, wer die beste türkische Metal Band ever ist, und Myrath’s "Merciless Time" vom großartigen "Desert Call" Album (zum Review des Nachfolgealbums) ist ohnehin ein Genuss.
Zu den explosiv atmosphärischen Klängen von Melechech (zum Review) und Nile muss man ohnehin nicht viel erzählen, und auch der markante Mix aus Todesblei und beschwörenden Muezin Gesängen, den uns Arkan mit "Deus Vult" präsentieren rüttelt auf und verlangt nach mehr. Auch die düsteren Töne von Almaha Shchorcha sind alles andere als uninteressant, das stimmige Instrumental von Ahl Sina will auch was können und so bleiben einzig Nervezell und die stressigen Takte von Khalas als jene übrig, die mir persönlich nicht so recht ins Bild passen wollen und statt deren Klänge ein Song der großartigen "beinahe-Afrikaner" Breed 77 wohl treffsicherergewesen wäre.

Wer sich bislang noch nicht mit metallischen Klängen voll jüdisch und muslimischen Einflüssen befasst hat, wer sich seine harten Gitarren gern mal mit hebräischen Gesängen, betörend arabische Stimmen und orientalischen Instrumentalisierungen würzen lassen will, der findet mit "Oriental Metal" in jedem Fall den perfekten Zugang.
Wer schon etwas weiter ist, und sich von meiner Seite drei Perlen dieser Zunft raten lassen will, der soll sich schleunigst die oben verlinkten Alben meiner Lieblinge von Pentagram (Mezarkabul), Amaseffer und Myrath einverleiben.

Der nächste Urlaub ist gesichert!







Trackliste
  1. Orphaned Land – Sapari
  2. Amaseffer - Slaves For Life
  3. Arkan - Deus Vult
  4. Pentagram - Lions In A Cage
  5. Myrath - Merciless Times
  6. Almana Shchora – Elohim
  1. Nervecell - The Taste Of Betrayal
  2. Khalas - Haz El Adala Mayel
  3. Nile – Kaffir
  4. Melechesh - Grand Gathas Of Baal Sin
  5. Ahl Sina - Fountains Of Muses
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