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Cover  
Asphyx - Necroceros (CD)
Label: Century Media
VÖ: 15.01.2021
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2970 Reviews)
8.5
Nicht nur in Zeiten der Pandemie-Unsicherheit, ist das Allerschönste an einer Asphyx Platte nicht zuletzt die Verlässlichkeit, die sie ausstrahlt. Nichts, aber schon rein gar nichts ins unklar, wenn man "Necroceros" kauft, auspackt, auflegt und losbrettern lässt. Rein gar nichts an den zehn neuen Todesblei-Brettern unserer Lieblings-Holländer verlangt nach Planung, nach Vorbereitung oder nach Hirnschmalz. Und das ist gut so! Denken ist nutzlos, wenn einen "The Sole Cure Is Death" mit seinem nach Bratfett stinkenden Riffsalven hemmungslos vom Stand weg überrumpelt. Herrlich. Ein Traum. So eisern mieft perfektes Todesblei mit Groove, Schmackes und Schmalz. Es wurde schon alles zu Asphyx gesagt und die Niederländische Death-Doom-Walze macht auch kompromisslosest, störrischst und bodenständigst ruchlos da weiter, wo sie mit den drei Comeback-Weltklasse-Mörsern "Death...the Brutal Way" (zum Review), "Deathhammer" (…des Bruder’s Worte dazu) und "Incoming Death" Review angefangen hat.

Der Asphyx-Panzer rollt erbarmungslos übers Schlachtfeld und begräbt alles und jeden unter sich, der sich ihm in den Weg stellt. Militanter als bei "Molten Black Earth" kann ein Death-Doom-Groove nicht erschallen. Das können nur Bolt Thrower und Asphyx. Alles andere muss sich jeher weit dahinter anstellen und so bleibt das auch 2021!
Van Drunen elcht und röhrt wieder mal aus der untersten Schublade. Hier wird sogar der Deibel neidisch. Herrlich. "We Doom You To Death" ertappe ich mich schreien, wenn die martialischen Infanterie-Riffsalven vom "Mount Skull" erschallen.

Das ist gutturale Propaganda in erfolgreich, grossangelegter Kampagne!

Und, dass diese epochale Wucht auch auf die ollen Kreuzritter und ihre Feldzüge passen, ohne dass Maschinenwaffen für tausende Opfer sorgen, beweist das Riffgewitter von "Knights Templar Stand". Es wäre müßig hier weiter im Detail über den nächsten tonnenschweren Asphyx-Hammer Marke "eisenhart" zu philosophieren. Es ist einfach zu schön, den Holländern zu lauschen und sich 50 Minuten lang ihrer so erbarmungslosen Kunst hinzugeben, während das endgeile Riff einer ebenso sozialkritischen, wie auch augenzwinkernden "Botox Implosion" von "Human toxic waste" und Frankenstein’s Braut erzählt, "In Blazing Oceans" zum Slow-Mo-Stellungskrieg gerufen wird und "The Nameless Elite", "Yield Or Die" und der fulminante Titeltrack einmal mehr perfekten Doom-Death Kahlschlag mit ausnahmslos endgeilen Gitarrensalven offerieren.

"Necroceros" ist kurz gesagt die nächste endgeile Asphyx Scheibe in Folge. Besser, hemmungsloser und geiler geht Death-Doom einfach nicht und gerade in tristen Zeiten wie diesen, ist so eine herrlich kompromisslose Kanonerohrsalve einfach absolut Gold wert!

Mehr Auszeit geht kaum!

Trackliste
  1. The Sole Cure is Death
  2. Molten Black Earth
  3. Mount Skull
  4. Knights Templar Stand
  5. Three Years of Famine
  1. Botox Implosion
  2. In Blazing Oceans
  3. The Nameless Elite
  4. Yield or Die
  5. Necroceros
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