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7.0
Nach knapp einer Dekade meldet sich das Kanadische Metalcore-Kollektiv aus der Versenkung auf der internationalen Bühne zurück. Was 2006 mit einem Paukenschlag in Form der weltweit gefeierten Debütscheibe "Under Reprisal" eingeläutet wurde, hat sich mittlerweile zu einer Kampfparole im Sinne des künstlerischen Überlebens gewandelt: Threat Signal Gründer/Shouter Jon Howard lässt sich trotz schwindender Nachfrage eines ohnehin unberechenbaren Markts nach wie vor nicht unterkriegen, was das Veröffentlichen neuer Musik betrifft.
Dadurch, dass die Band in ihrem Repertoire durchaus breit gefächert ist, also zur Hauptschiene Metalcore weiters Industrial/Groove Metal und Progressive Elemente einbindet, bleibt die Mischung wie gehabt spannend. Markante Breakdowns, catchy Refrains und eine sich durchziehende dystopische Aura bleiben weiter das Alpha und Omega im explosiven Soundkosmos der Holzfäller. Und was die stimmlichen Fähigkeiten Jons betrifft, gibt es fast nichts, was dieser nicht beherrscht. Vom mächtigen, an Fear Factory (wenig überraschend!) erinnernden Dosenöffner "The Great Tribulation" bis zum Titletrack gibt es so etwas wie "business as usual". Dennoch merkt man Threat Signal eine Metamorphose an, eine, die es erlaubt, weniger ins das Gaspedal zu treten, allerdings nur selten Aggression und Melodie missen lässt. Apropos. Die tempogedrosselten bzw. hitverdächtigten "NME", "Hell And Back" und "Live For You" wirken da fast schon entspannend im Vergleich zu den ersten zwo Dritteln von "Revelations". Dass genanntes Triple im hinteren Teil der 44 Minuten langen Scheibe aufscheint, ist vielleicht reiner Zufall oder auch die leise Ankündigung, es wird beim nächsten mal generell deutlich ruhiger bzw. Mainstream-orientierter zur Sache gehen. In einer Zeit, in der die meisten jener einst stark florierenden Nische schon lange das Handtuch geworfen haben, weil der große Durchbruch ausgeblieben ist, muss man den Jungs aus Ontario für ihre Hartnäckigkeit berechtigterweise Respekt zollen. Obschon "Revelations" kein Klassiker werden dürfte, besitzt der Longplayer neben all den aufgezählten, bandtypischen Merkmalen auch einen überaus coolen Drive, den nicht alle Mitbewerber so galant hinkriegen. Trackliste
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Reviews
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