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Wenn es um die ganz großen Gitarrenhelden des Hard Rock geht, führt seit Jahrzehnten kaum ein Weg an George Lynch vorbei. Ob mit DOKKEN oder später mit LYNCH MOB – der US-Amerikaner hat sich seinen Platz in der Rock- und Metal-Geschichte längst gesichert. Mit “Dancing With The Devil” veröffentlichte die Band Ende 2025 ihr neuntes und zugleich letztes Studioalbum. Das Werk markierte den Schlusspunkt einer langen Karriere und zeigte noch einmal eindrucksvoll, warum LYNCH MOB über Jahrzehnte hinweg zu den festen Größen der Szene gehörten.
Trotz kleinerer Schwächen überzeugte das Album mit Groove, bissigen Riffs, starken Vocals und einem George Lynch, der auch im letzten Kapitel nichts von seiner Klasse eingebüßt hatte. Nun folgt mit "The Final Ride (Live)" der endgültige Abschied. Das neue Live-Album erscheint als CD/DVD, Blu-ray sowie auf Vinyl und dokumentiert die letzten Konzerte der Band. Neben George Lynch an der Gitarre sind darauf Gabriel Colon (Gesang), Jaron Gulino (Bass) und Jimmy D’Anda (Schlagzeug) zu hören – dieselbe Besetzung, die bereits “Dancing With The Devil” eingespielt hat. Für Fans dürfte "The Final Ride (Live)" damit weit mehr sein als ein gewöhnliches Live-Album: Es ist das letzte Kapitel einer Band, die sich über Jahrzehnte hinweg ihren festen Platz in der Hard-Rock-Geschichte gesichert hat. Lynch Mob - "It's Not Love" - Official Live Video Der 73 Minuten Live-Abriss startet mit dem Banger "Lightning Strikes Again" - hier werden die Gitarren aufgewärmt, die Nacken gelockert und die Fäuste in die Luft geworfen, auf weiteren wuchtige Minuten mit Lynch Mob! "River Of Love" und "No Good" knüpfen an die Gangart und Intensität des Openers an, wobei letztere Nummer etwas sleazy daherkommt. Vor "Caught Up" verkündet die Band das man sich bisher nur aufwärmte, hot wirds auf alle Fälle schon namentlich in "Hell Child", groovy und mit XXL-Soli in "Let The Music Be Your Master" und abrocken kann man mit "Time After Time" und "Paris Is Burning" sowieso! "Rain", "Street Fighting Man" und "It's Not Love" gehen in die Vollen, hauen mutmaßlich die Leute aus den Socken - leider hört man keine Fans auf dieser Live-CD, sehr schade drum. "Wicked Sensation" bietet wiederum ein paar jubelnde Vibes aus der Crowd und macht das Buch LYNCH MOB entgültig zu. Lynch Mob - "Wicked Sensation" - Official Live Video "The Final Ride (Live)" ist ein starkes Live-Album geworden und ein würdiger Abschiedsgruß einer Band, die über Jahrzehnte hinweg ihren festen Platz in der Hard-Rock-Geschichte behauptet hat. Die Performance stimmt, George Lynch liefert einmal mehr erstklassige Gitarrenarbeit ab und auch die Band zeigt sich spielfreudig und bestens aufgelegt. Trotzdem bleibt das Gefühl, dass hier noch mehr drin gewesen wäre. Für einen endgültigen Abschied hätten LYNCH MOB gerne eine Doppel-CD mit drei oder vier zusätzlichen Songs spendieren dürfen. Auch die Fans hätten im Mix deutlich präsenter sein können, denn gerade bei einem letzten Live-Dokument lebt viel von der Atmosphäre zwischen Bühne und Publikum. So bleibt "The Final Ride (Live)" zwar ein cooles und absolut hörenswertes Live-Album, das letzte Kapitel der Band hätte aber durchaus noch etwas größer und emotionaler ausfallen dürfen. Trackliste
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Reviews
16.12.2025: Dancing With The Devil (Review)15.02.2018: The Brotherhood (Review) 30.01.2011: Wicked Sensation (Classic) 03.10.2009: Smoke And Mirrors (Review) News
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