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Cover  
James LaBrie - Impermanent Resonance (CD)
Label: Inside Out
VÖ: 26.07.2013
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3009 Reviews)
8.5
Während seine Hauptcombo offensichtlich konstant versucht endlich wieder die Magie ihrer frühen Alben heraufzubeschwören, geht James La Brie immer wieder gern mal solo auf die Piste. Dabei macht er im Jahre 2013 das, was Dream Theater eigentlich nie gemacht haben. Er geht auf Nummer sicher und setzt mit " Impermanent Resonance" haargenau dort an, wo er mit "Static Impulse" aufgehört hat.

Somit kann und wird uns also das Review zum Vorgänger dieses Rundlings quasi als Blaupause dienen. Die Schiene zwischen geradlinigeren Prog Momenten seines Hauptbrötchengebers, herrlich eingängigen (Gesangs)Melodien, poppigen Farbtupfern und der Rhytmik und Wucht der skandinavischen Melo-Death Schule ist immer noch akut. Dementsprechend ist "Impermanent Resonance" auch wieder zeitgemäß modern und ein amtliches Brett geworden. Saftiger Peter Wichers Gitarrensound und die fette Schweden-Produktion Jens Bogrens dienen als pfundiges Fundament, teils vertrackte Sounds, manchmal aber auch gefühlvolle und gar elegische Nuancen sorgen für die niveauvolle Note und die brummenden Grooves und druckvollen Sounds erledigen den Rest. Manch einem mag das Material zu wenig überraschend klingen und natürlich gibt es hier beinahe nichts, was nicht auch auf "Static Impulse" Platz gehabt hätte. Ja sogar die Coverchoreografie erinnert an den großen Bruder. Ich für meinen Teil finde das aber konsequent und einen Beweis dafür, dass sich hier eine Band gefunden hat, die das zweite Mal zusammen im Studio war und ihr "Erfolgsrezept" das allerorts begrüßt wurde, einfach weiterführt. Genau deswegen ist auch "Impermanent Resonance" ein super Album zwischen Prog Metal, atmosphärischen Sounds und jenem Brett, das nicht zuletzt durch die Growls von Darkane Drummer Piter Wildoer einen herrliche Symbiose aus James’ teilweise behutsamer Stimme und einem amtlicher Skandinavien-Instrumentalwucht erschafft.
Affinitäten zu Dream Theater lassen sich allein durch die charakteristische Stimme von James natürlich nicht von der Hand weisen. Soll aber auch gar nicht sein, wenn man sich die treffsicheren Ohrwürmer, die amtlich knallenden Hooklines oder die richtig fett drückenden Momente von "Impermanent Resonance" reinpfeift ohne Abnützungserscheinungen ausmachen zu müssen. Hört euch das astreine Eröffnungsdoppel mit "Agony" und "Untertow" an, checkt das ohrenschmeichelnde "Slight Of Hand" oder ein richtig schönes "Back On The Ground" und "I Got You" mit seinem poppigen Charme. Der Dream Theater Fan wird spätestens nach der ersten Albumhälfte zufrieden mit dem Soilwork- oder Mercenary Freak abklatschen und weil die b-side nicht wirklich schlechter ist, gibt es exakt hier die Kaufempfehlung von meiner Seite.

So gut und treffsicher wie "Impermanent Resonance" muss die neue Dream Theater erst mal werden und soweit ich weiß, steht an dieser Stelle nirgends geschrieben, dass man mit der neuen LaBrie nicht besser bedient ist, als mit einer neuen, vielleicht allzu experimentierfreudigen Rille des Traumtheaters. Denn wenn James LaBrie eines offensichtlich wirklich tut, dann ist es songorientiert zu Werke gehen und das kann man von seinem Hauptbrötchengeber leider nicht immer behaupten.

Für " Impermanent Resonance" gilt somit dasselbe wie für "Statik Impulse": Wir reden von einem hochkarätigen, eingängigen und dennoch richtig knackigen Album, das sowohl Fans vom James LaBrie’s Stammband, wie auch alle Anhänger moderner Metal Klänge "Marke Skandinavien" beinahe restlos befriedigen sollte.

Trackliste
  1. Agony
  2. Undertow
  3. Slight Of Hand
  4. Back On The Ground
  5. I Got You
  6. Holding On
  1. Lost In The Fire
  2. Letting Go
  3. Destined To Burn
  4. Say You're Still Mine
  5. Amnesia
  6. I Will Not Break
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