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Cover  
Katatonia - City Burials (CD)
Label: Peaceville Records
VÖ: 24.04.2020
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2920 Reviews)
9.5
Ja, sie sind wieder da und ja, sie beweisen in stilsicherer Hochglanzpolitur wer sie sind, und dass sie weiterhin unangefochten an der Spitze aller melancholischer Kunst stehen! Nach Irritationen, nach Auszeiten und hausinternen Stimmungsschwankungen, in denen sogar laut über Bandauflösung nachgedacht wurde, steigen Katatonia mit "City Burials" wie ein dunkler Phönix aus der Asche, um ihren Fans, sich selbst und dem Rest der Welt mit nahezu selbstverständlicher Leichtigkeit zu beweisen, dass sie nicht nur in meiner kleinen Welt seit zwei Dekaden und spätestens seit dem endlos großartigen "The Great Cold Distance" (zum 10-Punkte Review) die eigenständigste, die kreativste, die emotionalste und intensivste, und somit wohl schlicht eine der besten Bands der Welt sind!

Ich übertreibe? Mag sein, jedoch ist diese Kritik nur unter der Brille der Objektivität zulässig. In (m)einer subjektiven Welt sind Katatonia schon längst gekrönte Könige auf Lebzeiten. Zu großartig und beständig magisch ist ihre Musik. Zu sehr gehen ihre endlos melancholischen Kompositionen immer wieder aufs Neue tief unter die Haut, ohne sich auch nach dem x-ten Genuss auch nur ein bisschen abzunützen. Große, zeitlose Kunst für die Ewigkeit, selbstbewusst, stil- und zielsicher, eröffnet vom schönen "Heart Set Tod Divide", das auserkoren wurde den elf Songs dauernden Reigen an Innovation und Eigenständigkeit anzuführen. Ein wohlfeiner Schachzug, setzt der bärenstarke Song mit wohlbekannter Komplexität doch dort an, wo das traumhafte "The Fall Of Hearts" vor vier Jahren innehielt.

Was folgt ist das erwartet Unerwartete. Das Großartige, das Fans dieser Band und Musikgenießer so lieben, das sich aber nie und nimmer schnell fassen lässt. "City Burials" ist Katatonia pur. Pure Magie und deswegen auch ebenso vertraut, wie unbekannt, spannend und mitunter oft auch schwer zu entschlüsseln. Neben einem schlicht genialen "City Glaciers" mit seiner hypnotischen Melodie, erhebt sich monumentale Katatonia-Wucht und Heavyness mit all dem zu gebenden Bombast, der bei "Flicker" ins Uferlose zu führen scheint und "Neon Epitaph" in Tool‘sche Kopfrhythmik geleitet, während die geradezu unbeschwert heavy rockende Tristesse der klasse Single "Behind The Blood" Sonnenstrahlen in die düstere Weite bringt. Katatonia gehen auf "City Burials" den trittsicheren, nächsten Schritt ihrer Evolution und kreieren eine tolle Balance aus ihren perfektionierten Trademarks und neuen Akzenten. Dabei dürfen elektronische Akzente ebenso Raum in den endlosen Kompositionen der Schweden finden, wie auch "verträumt-poppige" Ruhe, Synthesizer und jazzige Percussion, aber auch jene wuchtigen Riffings und heavy Grooves, die zuletzt ein wenig in den Hintergrund rückten.



Das einfach nur wundervolle "The Winter Of Our Passing" mit den OSI‘schen Elektroniknuancen, die sich wie selbstverständlich um die urtypischen, unrhythmischen Katatonia-Grooves, die betörenden Vocallines und einen einfach nur sagenhaften Chorus schmiegen, ist ein Manifest der Großartigkeit. Zeitlos, grandios und monumental. Es wären aber nicht Katatonia, wenn "City Burials" nebst dieser wiederentdeckten Wucht und Härte beim schönen "Untrodden" mit seinem feinen Gitarrensolo, einem zarten "Vanishers", oder dem unaufdringlich grandiosen "Enigmatic-Dark-Prog-Rock-Meisterwerk" "Laquer" nicht auch einige der ruhigsten Momente der Bandhistory zu bieten hätte. Kalt-Warm. Hell-Dunkel. So ist diese Band und deshalb lieben wir sie auch.

Wer Katatonia nicht ebenso innig liebt und wer die Schweden nicht schon ebenso lange verehrt, wie meine Wenigkeit es nun schon tut, der kann und wird immer wieder aufs Neue Anpassungsschwierigkeiten mit der Kunst haben. Zu unkonventionell und unkommerziell kreieren Katatonia ihre Musik, ihr unverkennbar unrhythmisches Rhythmusspiel, ihre oft außer Takt liegenden Tangenten aus Gesang und Musik. Genau hierfür lieben wir diese Band, wenn wir sie denn verstanden haben und genau deshalb ist "City Burials" ein weiteres, perfekt produziertes und inszeniertes Meisterwerk. Ein geniales Katatonia-Album, das einem in seiner unnachahmlichen "great cold-distance" wohlige Momente der Wärme ebenso beschert, wie manch kühlen Schauder. Schlichtweg genial!

Genial, wie jedes einzelne der letzten fünf Alben dieser unfassbar grandiosen Band. Genau so klingt zeitgemäße, unpeinliche, unkitschige und schlicht großartige Musik im Jahre 2020! Egal, ob sie dann Metal, Rock, Goth oder Dark-Post-Irgendwas genannt wird!
Katatonia lassen sich weniger denn je in Genre-Schubladen stecken und allein dafür muss ihnen von jedermann höchster Respekt gezollt werden!




"In days and nights of black and silver, the dead end king will come. From pieces of broken mirrors there will be a crown bestowed upon his head. In reflections of shattered glass not only the seasons will turn, but also the change disguised by the lapse of time. His mind will have to come to bear the weight of everything that was left behind and forgotten. Archiving the inaccessible. Celebrating the abandoned and mourning
the destroyed. The city burials."


Trackliste
  1. Heart Set To Divide
  2. Behind The Blood
  3. Lacquer
  4. Rein
  5. The Winter Of Our Passing
  6. Vanishers
  1. City Glaciers
  2. Flicker
  3. Lachesis
  4. Neon Epitaph
  5. Untrodden
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