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Cover  
Hardcore Superstar - C Mon Take On Me (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 01.03.2013
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3000 Reviews)
6.0
Ich falle mit der Tür ins Haus: Das abgewandelte Billigpornosound-Intro ist schon mal nicht schlecht. Der Rest der neuen Hardcore Superstar jedoch ist ein zweischneidiges Schwert und für Leute wie mich, die diese obergeile Band wegen ihrer hitverdächtigen Sleaze-Metal-Mischung aus brettharter Gitarrendynamik, dreckiger Energie und grenzenloser Rücksichtslosigkeit im Songwriting lieben gelernt haben, leider Gottes der Schritt in die falsche Richtung.

Beginnen wir aber doch noch mal von Vorn. "C’mon Take On Me" ist ein dreckiger Sleaze Ohrwurm, lässt aber schon zu Beginn den herrlichen HS-Biss und jene typisch, einen von Hinten durchpudernde Metal Kante vermissen, die Hardcore Superstar durch Alben wie die selbst betitelte 2005er Scheibe und "Dreaming In A Casket" zu den unumstrittenen Redaktionslieblingen und dem perfekten Bindeglied aus sleazigem Straßenrock Schwedens, eingängigem Hollywoodflair und arschtretender Heavy Metal Kante gemacht haben. Aber weiter im Albumkontext. "One More Minute" kennt man schon. Nicht der beste Hardcore Superstar Song aller Zeiten, aber mit einem unfassbar geilen Refrain ausgestattet und offensichtlich das einzige echte Highlight von "C’mon Take On Me", denn danach wird’s wirklich zäh. "Above The Law" ist harmlos nett, "Are You Gonna Cry Now" leider gar einfallslos und schwach und das Seattle-mäßige "Stranger Of Mine" der neuerliche Beweis dafür, dass Hardcore Superstar viel können, nur eben keine Balladen. Um hier nicht den Teufel an die Wand zu malen, muss man zwar einwerfen, dass "Won’t Take The Blame Pt.1" oder das im Gunners Stil sleazende "Too Much Business" zumindest halbwegs zünden, echte Hardcore Superstar Arschtritt-Hits klingen aber auch anders. Und weil wir an dieser Stelle der Scheibe eh schon amtlich enttäuscht sind, fallen verhältnismäßig zahnlos und soft rockende Songs wie "Dead Man’s Shoes", das kitschige "Because Of You" oder die Tesla mäßige Ballade "Long Time No See" leider auch gleich noch in die Kategorie "gut aber austauschbar" und für diese Band einfach zu bieder.

Es tut mir leid, es tut mir weh, aber nach einem schwachen "Beg For It" und einem teils großartigen, teils aber mitunter auch durchwachsenen "Split Your Lip" (das im Gegensatz zur Neuen aber zumindest vier absolute Überhits zu bieten hatte), ist "C’mon Take On Me" leider bei Gott nicht der erhoffte Befreiungsschlag, der Hardcore Superstar wieder zur explosivsten Sleaze-Metal Band des Planeten machen könnte.

Natürlich ist diese Scheibe immer noch besser als ein Gros dessen, was uns heutzutage als Sleaze-Kracher verkauft werden will, für Hardcore Superstar und deren Fähigkeiten ist "C’mon Take On Me" aber die dritte Semi-Enttäuschung in Folge und einmal mehr Nährboden für die bittere Erkenntnis, dass dieser arschcoolen Band mit Gitarrist Thomas "the tooth" Silver einiges an Schmackes und Spritzigkeit abhanden gekommen ist. Man könnte fast sagen, dass Hardcore Superstar ohne ihren ehemaligen Gitarristen "zahnlos" klingen, und wenn das die Band an Rückbesinnung auf alte Tage propagiert, kann ich nur einwerfen, dass genau die "alten" Werke der Grund dafür waren, dass die Schweden vor ihrem selbst betitelten Meisterwerk im Jahre 2005 zu belanglos waren, um meine Wenigkeit richtig vom Hocker zu blasen.

Hardcore Superstar liefern nach der neuen Crash Diet den zweiten Tiefschlag für die bislang so verwöhnte Fanschar der schwedischen Glam/Sleaze Szene ab!

Abhaken und weiterhoffen. Ich jedenfalls zieh mir jetzt volley "Hardcore Superstar" und "Dreamin’ In A Casket" rein und befinde diese beiden Überdrüberscheiben immer noch als mit das Beste, das die Musikszene in den letzten zehn Jahren zutage befördert hat!

Trackliste
  1. Cutting The Slack
  2. C'mon Take On Me
  3. One More Minute
  4. Above The Law
  5. Are You Gonna Cry Now
  6. Stranger Of Mine
  1. Won't Take The Blame Pt. 1
  2. Won't Take The Blame Pt. 2 (Sect Meeting)
  3. Dead Man's Shoes
  4. Because Of You
  5. Too Much Business
  6. 12. Long Time No See
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