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Cover  
Candlemass - The Door To Doom (CD)
Label: Napalm Records
VÖ: 22.02.2019
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2912 Reviews)
8.5
Nein! "The Door To Doom" ist kein zweites "Epicus, Doomicus, Metallicus" und es ist kein neues Candlemass Meisterwerk, das es schafft, den Backkatalog dieser Ausnahmeband zu überstrahlen. Wie auch? Die letzte überragende Candlemass war "Death Magic Doom" und seither sind auch schon wieder zehn Jahre ins Land gezogen, in denen Leif Edling viele, vielleicht fast zu viele Alben, Projekte und Veröffentlichungen mitgestaltet und kreiert hat.

Natürlich ist "The Door To Doom" dennoch ein superbes, stellenweise geniales Doom Album und ja, die Stimme von Ur-Sänger Johan Langquist ist auch immer noch großartig, bedrohlich und sie krönt die Atmosphäre der dunklen Nummern mit selbstverständlicher Klasse. Natürlich hätte dies auch ein Mats Leven genau so gekonnt, in Sachen "namedropping" macht Johan aber genau so Sinn, wie ein Gastauftritt von Tony Iommi. Düstere Epik, traumwandlerische Melodien und gekonnte Schwere sind nun auch allgegenwärtig, wenn man sich herausragende Songs wie das knackige "Splendor Demon Majesty", das bärenstark wälzende "Death's Weel", ein andächtiges "Under The Ocean" oder das große Finale "The Omega Circle" bei Dämmerung und in voller Wucht um die Lauscher wumst. Leif Edling ist und bleibt der Doom-Großmeister unserer Zeit.. Er weiß, wie's geht. Er kann's immer noch und eine epische Gänsehautballade wie "Bridge Of The Blind" ringt einem auch fast 35 Jahre nach der Geburt dieser Ausnahmeband die ein oder andere Träne ab. Warum sich die totale Euphorie trotz all solcher Superlative nicht ganz einstellen will, ist schwierig, bis gar nicht zu erklären. Vor Allem, weil "The House Of Doom" geradezu ein majestätisches Song-Manifest ist, und auch "Astorolus – The Great Octopus" nicht nur wegen des Gastsolos von Urvater Tony Iommi vom ersten bis zum letzten Ton überzeugt.
Die erhoffte Magie und die ganz großen Überraschungen bleiben irgendwie aber dennoch aus, scheitern aber wohl weniger an der Klasse des Gebotenen, als an der nicht zu erfüllenden Erwartungshaltung des romantisch veranlagten Hörers.

So ist "The Door Of Doom" also zwar kein Meisterwerk für die Ewigkeit, kein weiteres Candlemass-10-Punkte Album und auch nicht der Heilige Gral des Doom. Es ist nicht mehr, aber sicher auch nicht weniger, als ein großartiges Candlemass-Album und somit eine Pflichtübung, ein absolutes Muss, für alle Doom-Jünger.
Allein das ist natürlich einmal mehr Grund genug, sich neuerlich ganz tief vor Meister Edling und seinem Schaffen zu verneigen.




Trackliste
  1. Splendor Demon Majesty
  2. Under The Ocean
  3. Astorolus - The Great Octopus
  4. Bridge Of The Blind
  1. Death's Wheel
  2. Black Trinity
  3. House Of Doom
  4. The Omega Circle
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