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Cover  
Arven - Music Of Light (CD)
Label: Massacre Records
VÖ: 30.09.2011
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3007 Reviews)
6.0
Eine Mädchenband wie Arven ist der heutigen Zeit so originell und notwendig, wie eine Mediatorengruppierung aus Soziopathen. Jahre nach den Tagen in denen Nightwish oder Epica noch eine Sensation waren und sich Within Temptation zur besten female fronted Band des Globus gemausert haben, wartet wohl niemand auf eine fünfköpfige Band aus Hessen, die versucht mit einer Überdosis Kitsch und mittelalterlichem Pathos die Lagefeuer am Brennen zu halten. Schon gar nicht heutzutage, wo das Blackmore’s Night Debüt schon fast ein bewährter Klassiker ist, und Ritchie und Gattin regelmäßig für bewährten Naschschub für die Reigentanzgruppen sorgen. Man verstehe mich nicht falsch: Ich will hier keineswegs behaupten, dass Arven eine schlechte Band sind, oder "Music of Light" ein schlechtes Album wäre. Keineswegs. Die gute Mischung aus melodisch symphonischem Metal, auf Renaissancemusik getrimmten Gothic Noten, massiven Folk-Elementen und mittelalterlichem Flair funktioniert ohne Frage über weite Strecken. Wer sich also noch heute bedenkenlos durch das Genre bewegt, wird im Titelsong, in "On Flaming Wings", "Raise Your Cups" oder der feinen Ballade "My Dear Friend" durchaus sein Wohl finden. Den wird dann auch nicht stören, dass die Flöte mitunter wie ein Sturm ums Burggemäuer geblasen wird, die pathetischen Geigenklänge von grünen Wiesen erzählen in denen im Winde wehendes Haar nie schmutzig wird. Derjenige wird sein Wohlergehen in Arven finden, und ihn wird auch nicht stören, dass die Stimme von Sängerin Carina auf Dauer weder sonderliche Identität noch Power oder Magie versprüht.

Flöte hin, wallendes Haar und Rüschenkleid her: Am Ende des Lagerfeuertanzes fehlen einer Scheibe, die irgendwo in einer ausbaufähigen Mitte aus "Angels Fall First" und "Shadow of The Moon" pendelt trotz handwerklicher Reife eindeutig die richtig großen Momente, ebenso wie das essentielle Charisma.
Arven sind eine weitere gute Band ihrer Gattung und "Music Of Light" ist ein nettes, aber auch verzichtbares Debütalbum, an das sich in einigen Monaten wohl nur noch sehr wenige erinnern werden.
Nicht mehr, aber sicher auch nicht weniger!

Trackliste
  1. Music Of Light
  2. On Flaming Wings
  3. Raise Your Cups
  4. My Dear Friend
  5. World Of Hatred
  1. Dark Red Desire
  2. Midwinter Nights
  3. Till Death Do Us Apart
  4. Ruined Castle
  5. A Stranger's Story
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