HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Vreid
The Skies Turn Black

Review
Lost Society
Hell Is A State Of Mind

Review
Tailgunner
Midnight Blitz

Review
Monstrosity
Screams from Beneath the Surface

Review
Mezzrow
Embrace The Awakening
Upcoming Live
Graz 
Salzburg 
Wien 
München 
Statistics
6907 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Milking The Goatmachine - Greatest Hits - Covered in Milk (CD)
Label: Noiseart Records
VÖ: 28.03.2014
MySpace | Facebook
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3225 Reviews)
3.0
Blöd ist nicht gleich lustig meine Herren! Hätten Milking The Goatmachine mit ihrem völlig unlustigen und plakativen Semihumor und ihrem Trottel-Image nicht die Herzen manch leicht zu erobernder erobert, würden sie schon seit Anbeginn ihrer Tage im beiharten Abstiegskampf des Genres stecken. Allem fehlenden Talent zu Trotze haben es die Deutschen mit ihrer, im wahrsten Sinne des Wortes, belämmerten Masche aber offensichtlich geschafft, eine treue Fanbasis um sich zu scharen, die ihnen jeden noch so großen Blödsinn abkauft und so wird's dann wohl auch mit "Greatest Hits - Covered In Milk" sein.

Schwachsinnige Bands machen schwachsinnige Platten. Anders ist es kaum zu erklären, dass sich die Ziegenschädel von Milking The Goatmachine an beinahe ausnahmslos großen Pop-, Rock- und sogar NDW-Klassikern der 70er, 80er und 90er Jahre vergreifen. Dass sie dabei auch gleich gehörig ins Clo greifen hört, man bereits nach den ersten Sekunden des verhunzten Boney-M Smashers "Ma Baker". Mag sein, dass ich voreingenommen bin, weil ich den straighten hardcore Thrash / Death der Deutschen von Haus aus überbewertet, banal und unnütz finde, wenn ich mir ein Album wie "Greatest Hits - Covered In Milk" anhöre, kann ich aber einfach nur lachen. Die dreizehn präsentierten Nummern klingen allesamt gleichförmig. Viel mehr ist bei den Herrschaften musikalisch offensichtlich einfach nicht drin und nur wer ganz genau hinhört, der wird in all seiner Fassungslosigkeit ob des nicht zu erkennenden Sinnes dieses Gescheppers, die Größe der Originale erahnen können. Diese Milchpartie ist gleich nutzlos, wie die Dödel-Coverscheiben, die uns Herr Barnes vor etlichen Jahren mit beharrlicher Konstanz offenbart hat. "Temple Of Love" tut schon richtig weh, aber spätestens beim unfassbaren "Major Tom" neigt sich meine Geduld dem Ende zu. Platt, plump, deppert und so gehts dann bis zum Ende weiter. Im Endeffekt klingt jeder Song ähnlich, einzig die unverkennbaren Melodien der Originale erinnern daran, dass wir hier eigentlich einige musikalische Schätze hören sollten.

Milking The Goatmachine haben es mit diesem Stück musikalischer Nutzlosigkeit geschafft, sich auch meinen letzten Funken Respekt zu verhunzen. Für mich ist diese Band nun endgültig in der "Sinnlos-Schublade" gefangen, und auch wenn das ihren "jungen, dynamischen und unbeirrbar lustigen" Fans sicherlich Wurst ist, hol ich mir meine Milch in Zukunft gern wieder woanders.
Denn Masken alleine dürfen auch in unserer verblödeten Gesellschaft nicht der Weg des Erfolges sein und ein bisserl darf man schon auch noch drauf schaun, was drin is oder?

Trackliste
  1. Ma Baker (Boney M)
  2. Hymn (Ultravox)
  3. Bad Case of Loving You (Robert Palmer)
  4. Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett (Bill Ramsey)
  5. Hip to be Square (Huey Lewis and the News)
  6. Temple of Love (Sisters of Mercy)
  7. Rebel Yell (Billy Idol)
  1. Gimme All Your Lovin (ZZ Top)
  2. Major Tom (Peter Schilling)
  3. Don't Say Motherfucker (Turbonegro)
  4. Big In Japan (Alphaville)
  5. When I Come Around (Green Day)
  6. Wake Me Up (Aloe Blacc)
Mehr von Milking The Goatmachine
Vreid - The Skies Turn BlackLost Society - Hell Is A State Of MindTailgunner - Midnight BlitzMonstrosity - Screams from Beneath the SurfaceMezzrow - Embrace The AwakeningDefaced - IconTherion - Con OrquestaBlood Red Throne - SiltskinMegadeth - MegadethMarianas Rest - The Bereaved
© DarkScene Metal Magazin