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Cover  
Elegant Weapons - Evolution (CD)
Label: Exciter Records
VÖ: 24.04.2026
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Art: Review
Werner
Werner
(1365 Reviews)
6.0
Neuigkeiten von der Ersatzbank: Frontman Ronnie Romero (Lords Of Black) und Gitarrero Richtie Faulkner (Judas Priest) bleiben wie zu erwarten die operativen Alphatiere bei den Elegant Weapons, dafür wurde für Bass und Drums frisches Blut angefordert: Dave Rimmer von Uriah Heep und Christopher Willams von Accept übernahmen die beiden Ruder für die abgetretenen Rex Brown (Pantera) und Scott Travis (Judas Priest). So Pi mal Daumen darf man den inflationären Terminus "Supergroup" also noch im Raum stehen lassen.

Die obligatorisch erste Frage ist quasi hinfällig, denn stilistisch hat das für den schon zu Debützeiten ("Horns For A Halo") profan wirkenden Heavy Rock trotz neuer Leute wenig bis gar keine Auswirkungen: gefällige, leicht konsumierbare Kost ist es ebenso auf Album No. Zwo geworden. Eine, welche immer und überall funktionieren wird, wo das breite Rock & Metal Publikum sich auch immer gerade befinden mag. Nie wirklich hart oder sonderlich anspruchsvoll, trotzdem deutlich griffiger als Weichspüler-AOR, marschieren straighte als auch groovige Rocker wie "Generation Me", "The Devil Calls" oder "Shooting Shadows" schnurstracks ins Ohrenlabyrinth. Allerdings bleibt in weiterer Folge der erhoffte, ja eigentlich so wichtige A-ha-Effekt auf der Strecke. Wenn mich jemand fragen würde, welcher Track auf "Evolution" auffällig oder markant hervorragen konnte, wird es dementsprechend eng, aus der Hüfte zu schießen. Am ehesten das bluesige "Mercy Of The Fallen" und das im Finale stehende "Keeper Of The Keys", das durchwegs Rainbow-Referenzen bereit hält. Na gut, der Opener "Evil Eyes" hat schon auch Schmackes.

Resümee: Solider, unaufgeregter und traditioneller Rock/Metal auf 54 Minuten Spielzeit, alles von namhaften Musikern professionell eingetütet, modern als auch angenehm warm produziert. Eine auf "Nummer sicher" funktionierende Platte - das trifft es wohl am Besten. Eine "Evolution" im engeren Kontext ist hier also relativ, wie ich meine.

Trackliste
  1. Evil Eyes
  2. Generation Me
  3. Bridges Burn
  4. Holy Roller
  5. Come Back To Me
  6. The Devil Calls
  1. Thrown To The Wolves
  2. Shooting Shadows
  3. Rupture
  4. Mercy Of The Fallen
  5. Keeper Of The Keys
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