HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Omnium Gatherum
May The Bridges We Burn Light The Way

Review
Jacobs Moor
Anthems For The Apocalpyse

Special
Darkscene

Review
Crypt Sermon
Saturnian Appendices

Review
Ulver
Neverland
Upcoming Live
Wörgl 
Statistics
6892 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Asphagor - Havoc (CD)
VÖ: 2010
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Unsigned
RedStar
RedStar
(243 Reviews)
Nachdem sie erst vor kurzem das Innsbrucker pmk akustisch auseinandernahmen, ist es höchst an der Zeit, euch das Debut der heimischen Lokalmatadore in puncto Black Metal vorzustellen. Auf dem Radar hatte ich die Asphagor – Jungs ja schon länger, aber die Abteilung „Hart & Heftig“ bei Darkscene kann leider nicht alles zu seiner Zeit bewältigen.

Die 2007 gegründeten Unterländer sind ja schon einige Zeit im Underground umtriebig, konnten sich mit eindrucksvollen Auftritten eine kleine, aber treue Fanbase erspielen und pflegen gute Kontakte zu unseren Kollegen vom BB Bavarian Battle e.V., die sich ja schon seit einiger Zeit als verlässliche und stilsichere Veranstalter im grenznahen Raum profilieren konnten – siehe u.a. das geniale Winterbattle 2011 mit Dark Fortress und Sear Bliss.

Gleich zu Beginn von "Havoc" überraschen die Spießgesellen um Nagelkehle Morgoth (eingesungen wurde das Album aber noch vom alten Sänger „Das Nichts“) den Black Metal – Fan mit einer druckvollen Produktion, wie man ihn in dieser Transparenz und Differenziertheit im Black Metal Marke Eigenbau selten findet. Musikalisch fühlt sich das Quintett im rhythmisch-erhabenen Midtempo-Black Metal am sichersten. Dieser getragene Mitgeh-Sound wird aufgelockert durch stilsicher platzierte eruptive Blastattacken. Die Produktion der CD wird dem großen musikalischen Potential, aus dem die Asphagor-Jungs schöpfen können, mehr als gerecht.

Die Angerberger bewegen sich innerhalb bekannter Genregrenzen, klingen nordisch–vertraut und vermögen nicht zuletzt deshalb, dem Fanohr zu schmeicheln. Die sich bietenden, breiten und rhythmusbetonten Soundflächen sollten jedoch noch vermehrt für Melodielinien, Überraschungseffekte oder einprägsame Breaks oder Hooks genützt werden. Die geilen Rhythmuswechsel bei "Into Perdition" oder die lässigen Harmonien bei "Oblivion" sollten potenziert werden und das Salz in der Black Metal-Suppe aus der Giftküche Asphagor werden. Weitere Anspieltipps: "Absurd In Death" oder "Soul Of Winter".

"Havoc" ist eine enorm starke, unglaublich druckvoll produzierte Debüt-CD, die das kreative Potenzial von Asphagor gerade mal aufblitzen lässt. Der neue, starke, gar hitverdächtige Track "Havoc" (von Morgoth eingesungen, aber nicht auf dieser CD enthalten), zu dem auch ein Video gedreht wurde, sollte richtungsweisend für das zukünftige Songmaterial sein und die Größe und Erhabenheit des Sounds der Tiroler voll zur Entfaltung bringen, um die Kritiker, die der Band mangelnde Originalität oder Ideenreichtum vorwerfen, zum Verstummen zu bringen. Sehr gelungen!

Trackliste
  1. Agony
  2. Absurd In Death
  3. Mountainthrone
  4. Into Perdition
  1. The Dead Old Tree
  2. Oblivion
  3. The Soul Of Winter
  4. A New God
Mehr von Asphagor
Omnium Gatherum - May The Bridges We Burn Light The WayJacobs Moor - Anthems For The ApocalpyseCrypt Sermon - Saturnian AppendicesUlver - NeverlandHedonist - ScapulimancySleep Token - Even In ArcadiaAshes Of Ares - New MessiahsBiohazard - Divided We FallHarkon - Love And VoreMob Rules - Rise Of The Ruler
© DarkScene Metal Magazin