HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Course Of Fate
Behind The Eclipse

Review
Lynch Mob
The Final Ride (Live)

Live
10.06.2026
Domine
Münsterplatz Freiburg, Freiburg

Review
Spell
Wretched Heart

Review
Threat Signal
Revelations
Upcoming Live
Graz 
Klam bei Grein 
Wien 
Statistics
6955 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Asphagor - Havoc (CD)
VÖ: 2010
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Unsigned
RedStar
RedStar
(243 Reviews)
Nachdem sie erst vor kurzem das Innsbrucker pmk akustisch auseinandernahmen, ist es höchst an der Zeit, euch das Debut der heimischen Lokalmatadore in puncto Black Metal vorzustellen. Auf dem Radar hatte ich die Asphagor – Jungs ja schon länger, aber die Abteilung „Hart & Heftig“ bei Darkscene kann leider nicht alles zu seiner Zeit bewältigen.

Die 2007 gegründeten Unterländer sind ja schon einige Zeit im Underground umtriebig, konnten sich mit eindrucksvollen Auftritten eine kleine, aber treue Fanbase erspielen und pflegen gute Kontakte zu unseren Kollegen vom BB Bavarian Battle e.V., die sich ja schon seit einiger Zeit als verlässliche und stilsichere Veranstalter im grenznahen Raum profilieren konnten – siehe u.a. das geniale Winterbattle 2011 mit Dark Fortress und Sear Bliss.

Gleich zu Beginn von "Havoc" überraschen die Spießgesellen um Nagelkehle Morgoth (eingesungen wurde das Album aber noch vom alten Sänger „Das Nichts“) den Black Metal – Fan mit einer druckvollen Produktion, wie man ihn in dieser Transparenz und Differenziertheit im Black Metal Marke Eigenbau selten findet. Musikalisch fühlt sich das Quintett im rhythmisch-erhabenen Midtempo-Black Metal am sichersten. Dieser getragene Mitgeh-Sound wird aufgelockert durch stilsicher platzierte eruptive Blastattacken. Die Produktion der CD wird dem großen musikalischen Potential, aus dem die Asphagor-Jungs schöpfen können, mehr als gerecht.

Die Angerberger bewegen sich innerhalb bekannter Genregrenzen, klingen nordisch–vertraut und vermögen nicht zuletzt deshalb, dem Fanohr zu schmeicheln. Die sich bietenden, breiten und rhythmusbetonten Soundflächen sollten jedoch noch vermehrt für Melodielinien, Überraschungseffekte oder einprägsame Breaks oder Hooks genützt werden. Die geilen Rhythmuswechsel bei "Into Perdition" oder die lässigen Harmonien bei "Oblivion" sollten potenziert werden und das Salz in der Black Metal-Suppe aus der Giftküche Asphagor werden. Weitere Anspieltipps: "Absurd In Death" oder "Soul Of Winter".

"Havoc" ist eine enorm starke, unglaublich druckvoll produzierte Debüt-CD, die das kreative Potenzial von Asphagor gerade mal aufblitzen lässt. Der neue, starke, gar hitverdächtige Track "Havoc" (von Morgoth eingesungen, aber nicht auf dieser CD enthalten), zu dem auch ein Video gedreht wurde, sollte richtungsweisend für das zukünftige Songmaterial sein und die Größe und Erhabenheit des Sounds der Tiroler voll zur Entfaltung bringen, um die Kritiker, die der Band mangelnde Originalität oder Ideenreichtum vorwerfen, zum Verstummen zu bringen. Sehr gelungen!

Trackliste
  1. Agony
  2. Absurd In Death
  3. Mountainthrone
  4. Into Perdition
  1. The Dead Old Tree
  2. Oblivion
  3. The Soul Of Winter
  4. A New God
Mehr von Asphagor
Course Of Fate - Behind The EclipseLynch Mob - The Final Ride (Live)Spell - Wretched HeartThreat Signal - RevelationsFrontline - RebirthStormkeep - The Nocturnes Of IswylmShinedown - EI8HTThe 69 Eyes - I Survive (EP)Confess - MetalmorphosisVomitory - In Death Throes
© DarkScene Metal Magazin