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Cover  
Magnum - Sacred Blood "Divine" Lies (CD)
Label: Steamhammer
VÖ: 26.02.2016
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Art: Review
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Steffe
Steffe
(121 Reviews)
8.5
"Sacred Blood “Divine“ Lies" ist mittlerweile das bereits 18. Album der Rockdinosaurier von Magnum. In regelmäßigen Abständen beglücken uns die Briten mit neuem Material. Und das immer auf wirklich extrem hohen Niveau. Auch auf ihrer Neuen wird mit tollen Songarrangements, starken Texten und geilen Melodien nicht gegeizt! Magnum verstehen es perfekt, alles so zu kombinieren, dass unterm Strich grandiose Songs entstehen. Gegenüber dem letzten Output "Escape From The Shadow Garden" überwiegen auf "Sacred Blood “Divine“ Lies" wieder ein bisschen mehr die Piano und Keyboardphasen, was sich aber nicht im Mindesten schlecht auswirkt. Teilweise sehr orchestral wirkt das Gesamtbild des Albums. Aber das hat den Fünfer, um die zwei Hauptprotagonisten, Bob Catley (Voacals) und Tony Clarkin (Guitar), ja immer schon ausgezeichnet. Bombastrock vom Feinsten! Da macht ihnen fast keiner was vor. Ein bisschen fühlt man sich vielleicht wieder in die guten alten 80er Jahre zurück versetzt, aber mit der Moderne von heute! Es passt einfach alles und ist total stimmig! Sicher wird es den ein oder anderen geben, der jetzt wieder was zu meckern hat, aber ich für meinen Teil finde, das man hier nicht minder rockig ist als auf ihrer Letzten. Ich würde sie ein bisschen mit "Princess Alice And The Broken Arrow" (für mich eine ihrer besten) vergleichen. Man fragt sich natürlich oft, warum haben sie den wirklich großen Durchbruch nie geschafft?? Es gibt wirklich viel schlechteres, was erfolgreicher war. Aber das wissen wir und Musik wird nicht immer nur an der Leistung und der Klasse gemessen!! Leider! Denn wenn es mehr um wichtige Dinge gehen würde, müßten Magnum Weltstars sein. So viele Hammernummern haben sie in vierzig Jahren ihres Musikerlebens bereits fabriziert! Meine Hochachtung haben sie!

Eröffnet wird das Teil mit dem knackigen, fast sieben Minuten dauernden Titelsong. Schon ein erstes Highlight. Bei "Crazy Old Mothers", einem sehr getragenen, mit viel Piano und Keyboards untermalten Song, geht man es eher ruhig an. Mark Stanway (Keyboards) kann sich auf diesem Album mal wieder so richtig austoben. Sicher spielen die Tasteninstrumente immer schon eine große Rolle bei Magnum, aber hier im Speziellen. Magnum live mal mit Orchester wär grenzgenial! "Gypsy Queen" ist ähnlich gestrickt als der Vorgänger. Bei "Princess In Rags (The Cult)" wird lässig, locker drauf los gerockt. Mein Lieblingstitel auf SBDL. Ein Bombastrocker vom Feinsten mit einer grandiosen Hookline. 10 Punkte dafür! "Your Dreams Don’t Die" ist eine schöne Halbballade. "Afraid Of The Night", mit Streichern unterlegt, hat seinen eigenen Reiz. Es folgt das etwas schwächere "A Forgotten Conversation". Bei "Quiet Rhapsody" steht wieder mehr die Sechsseitige im Vordergrund, ein netter Midtemporocker. Das flotte "Twelve Men Wise And Just" und die Halbballade "Don’t Cri Baby" beschliessen ein lässiges Werk!

Fazit! Magnum sind nicht unter zu kriegen, stetig präsentieren sie uns wirklich geniales Material und das nach so langer Zeit im Business! Ganz großes Kino!

Trackliste
  1. Sacred Blood "Divine" Lies
  2. Crazy Old Mothers
  3. Gypsy Queen
  4. Princess In Rags (The Cult)
  5. Your Dreams Won't Die
  1. Afraid Of The Night
  2. A Forgotten Conversation
  3. Quiet Rhapsody
  4. Twelve Men Wise And Just
  5. Don't Cry Baby
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