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Cover  
Magnum - Breath Of Life (CD)
Label: SPV
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2814 Reviews)
9.5
Zu meiner Schande muß ich zugeben, dass ich bislang bis auf das geniale "On A Storytellers Night" Album keine Scheibe von Magnum im Haus habe und in Anbetracht der Geilheit dieses aktuellen Teiles könnte sich diese Tatsache als großes Versäumnis herauskristallisieren (die folgenden Wochen sollten große und sinnvolle Investitionen mit sich bringen und den Schreiberlign zum Magnum Maniac machen). Der Fairnes halber muß man zwar gleich klarstellen, dass es sich hier eigentlich nicht um ein Metal Album handelt sondern um ein klassisches AOR Produkt erster Güte, dieses Meisterwerk aber doch jeglicher Gattung von Fans des harten Sounds munden könnte.

Die britischen Altmeister haben ganze acht Jahre nachdem Ihr letztes Album released wurde, Songs geschaffen die ausschließlich in, sowohl unkommerziell oder aufdringliche aber dennoch extrem ohrwurmverdächtigen, Refrains gipfeln und sich zumindest in meinem CD Player eine geraume Zeit festgesaugt haben. Magnum bieten sowohl AOR typische, mit gehöriger Portion Schmalz versehene Balladen ("Dream About You" oder "Night After Night") als auch einige ziemlich rockige Tracks in altem Stile. Die Prunkstücke dieser Scheibe sind aber die Bombast Melodic Rock Nummer, die mit Orchesterpassagen unterlegt sind und Musikgenuß vom Feinsten bieten.

Allein Überhämmer wie der pompöse Opener "Cry", das treibende "Still" oder das obergeile "After The Rain" rechtfertigen eigentlich schon den Kauf dieses absoluten Klassealbums. In der gleichen Liga spielen die Hits "This Heart" und "Everyday" und eigentlich eh alle anderen Songs. Rein in Hinsicht des Bombastes und der Klasse sind die Nummern jederzeit mit den besten Momenten von Meat Loaf's zeitlosen "Bat Out Of Hell"“ Epen gleichzustellen und da Magnum darüber hinaus mit Bob Catley einen der renommiertesten und besten Hard Rock Sänger in ihren Reihen haben, der jeden Song extrafein rausträllert (und dem Fleischleiberl auch sehr ähnelt), gibt’s definitiv keinen Grund mehr diese Scheibe nicht zu lieben.

"Breath Of Life" ist zum Teil natürlich recht seicht, aber es ist nun mal kein Power oder Thrash Metal Album, über das wir hier reden, sondern nur wunderbar arrangierte, sehr orchestrale Rockmusik und radiotauglicher AOR Rock, der aber zu keiner Sekunde abgedroschen und überholt klingt sondern ebenso zeitlos wirkt wie Meisterwerke von Journey oder Foreigner. Diese Scheibe sollte eigentlich ebenso die Fanscharen von Pink Floyd als auch die Metal Fraktion ansprechen (außer die Ultraengstirnigen, bei denen alles ohne schwere Riffs und Grunzgesang Müll ist und die sich nur am Scheißhaus trauen bei U2 oder Bon Jovi mitzupfeifen - denen wird’s zwar auch gefallen, aber sie werdens nicht zugeben die Harten.)
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