HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Behemoth
I Loved You At Your Darkest

Review
Obscura
Diluvium

Review
Thorium
Thorium

Review
Heads For The Dead
Serpent’s curse

Live
28.09.2018
Primal Fear
MS Connexion Complex, Mannheim
Upcoming Live
Innsbruck 
Wien 
Berlin 
Bochum 
Bremen 
Essen 
Hamburg 
Jena 
Kiel 
Ludwigsburg 
Mannheim 
München 
Oberhausen 
Saarbrücken 
Siegburg 
Stuttgart 
Weinheim 
Pratteln 
Mailand 
Rom 
Prag 
Zlin 
Bratislava 
Budapest 
Statistics
5795 Reviews
457 Classic Reviews
275 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Magnum - Princess Alice And The Broken Arrow (CD)
Label: SPV
VÖ: 23.03.2007
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2837 Reviews)
9.0
Lassen der herrliche Albumtitel und das grandios urtypische Rodney Matthews Artwork schon einiges Vermuten, untermauern bereits die ersten Töne dieses Kleinods jene leise aufkeimende Erinnerung und Hoffnung daran, hier ein Album im Stile der 80er Göttergaben der britischen Legende erhaschen zu können.
Mit einer an Selbstverständlichkeit grenzenden Souveränität und Treffsicherheit, wie sie nur unbekümmerte Unabhängigkeit, großes Können und der unbändige Glaube an die eigene Klasse zulassen, ertönt "When We Were Younger". Welch eine perfekte Produktion, was für herrliche Melodien, welch unglaublich großartiger Song, der in einem bombastischen Gänsehautrefrain gipfelt, der schier nicht von dieser Welt stammen kann. Wie schön kann Musik eigentlich sein, wie tief kann ein Song ins Herz treffen und wie perfekt kann Bombast Rock eigentlich klingen? Besser als bei solch unabnützbar unter die Haut gehenden Momenten geht’s sicher nicht. Allein dieser Überhit würde die Anschaffung des neuen Magnum Albums rechtfertigen, allein dieser Song erträgt eine Dauerrotation, welche die Netto-Konsumdauer normaler Silberlinge in den Schatten stellt. Mastermind Tony Clarkin und seine Herren schaffen es, trotz all der Klasse von Alben wie "Brand New Morning" oder dem ultimativen – unterm Strich jedoch sehr AOR lastigen - "Breath Of Life", erstmals seit "Wings Of Heaven" wieder, die ganz großen Momente ihres Schaffens anzukratzen und ihren so ureigenen Spirit wiederzubeleben. Nummern wie besagter Opener, das traumwandlerisch schöne "Like Brothers We Stand" oder das unwiderstehliche "Eyes Wide Open" könnten problemlos auf "Vigilante" oder gar "On A Storytellers Night" stehen, ohne auch nur ansatzweise an der Gesamtkunstform dieser Klassiker zu kratzen. Eine Stimme wie jene von Bob Catley wird auf ewig tief unter die Haut gehen und im Einklang mit solch himmlisch herzerwärmenden Kompositionen, wie sie nur von dieser Band kommen können, zum Größten und Einzigartigsten zählen, das im Rock Genre geboten wird.

Wenn Töne wie ein Gedicht erschallen, eine Stimme wie ein Gebet erklingt und wenn Rock Musik einfach nur zur ganz großen Kunst wird, dann weiß man, dass Magnum zurück sind und mit ihnen ein Album, dass man – trotz der ein oder anderen Durchschnittsnummer am Ende des Werkes - nahezu bedenkenlos neben die ganz großen Klassiker des Schaffens einer der begnadetsten Rock Bands ever stellen kann.

Fans von niveauvoller Rockmusik kommen hier definitiv nicht vorbei!
Trackliste
  1. When We Were Younger
  2. Eyes Wide Open
  3. Like Brothers We Stand
  4. Out Of The Shadows
  5. Dragons Are Real
  1. Inside Your Head
  2. Be Strong
  3. Thank You For The Day
  4. Your Lies
  5. Desperate Times
Mehr von Magnum
Behemoth - I Loved You At Your DarkestObscura - DiluviumThorium - ThoriumHeads For The Dead - Serpent’s curseUncle Acid And The Deadbeats - WastelandSaffire - Where The Monsters DwellA Dying Planet - Facing the IncurableNervosa - Victim of Yourself Sweeping Death - In LucidHeir Apparent - The View from Below
© DarkScene Metal Magazin