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Cover  
Magnum - Wings Of Heaven Live (CD)
Label: SPV
VÖ: 25.02.2008
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2823 Reviews)
Keine Wertung
20 Jahre nach "Wings Of Heaven", dem kommerziell erfolgreichsten Werk der Bandhistory (es wurden drei Hitsingles ausgekoppelt und höchste Chartplazierungen erreicht - das Album erreichte Platz 2 in den UK Charts) zelebrierten die Bombast Rock Titanen von Magnum also ihr, neben "On A Storyteller’s Night", wohl schönstes und komplettestes Gesamtkunstwerk in Live-Form. Die Situation ist, bis auf die leidige Kleinigkeit, dass der hier verewigte Event ausschließlich im britischen Königreich veranstaltet wurde, ähnlich wie bei erwähntem 1985er Meilenstein, dem bei der vorletzten Tour Tribut gezollt werden durfte (zu sehen auf der jüngstens erschienenen "Livin' The Dream" DVD). Der Rest der Welt muss und darf sich nun also mit der Live Scheibe zum Jubiläum begnügen und auch die hat einiges zu bieten.

Magnum live ist Perfektion pur und jeder der das selbst erleben durfte, weiß genau wovon ich hier rede. Höchster Gänsehautalarm ist gegeben, wenn die Mannen um einen wie immer perfekt und charismatisch agierenden Bob Catley und Mastermind Tony Clarkin ihre traumhaften Hymnen abfeuern und genau das bekundet auch "Wings Of Heaven Live" nachdrücklich.
So zelebriert der erste Teil des Sets mit topaktuellen Nummern ala "When We Were Younger" über Jahrhundertklassiker der Marke "Vigilante" oder "How Far Jerusalem" bis hin zu ganz alten Meisterwerken der Güte "Kingdom Of Madness", einen superben Querschnitt durch 30 Jahre Magnum, stehen allein die ersten neun Songs für ganz großes Kino.
Der zweite Teil der Party muss wohl nicht näher vorgestellt werden, über manche Setlist kann man einfach nicht streit. Von den ersten zerbrechlichen tönen des Hormonschubes "Days Of No Trust" weg, sind ausnahmslos zeitlos geniale Bombast AOR Nummern für die Ewigkeit zu hören, die einmal mehr verdeutlichen wie großartig "Wings Of Heaven" in seiner gesamten Schönheit war. Eines der besten AOR Alben aller Zeiten, aufgeführt von einer der besten und unter die Haut gehendsten Bands ever. Spätestens beim heiligen "Don’t Wake The Lion", einer grandios spannenden Monumentalabfahrt (und einer der großartigsten Hard Rock Nummern überhaupt, zu der Brüderchen Werner und ich im Laufe der Jahre nicht nur eine Träne verdrückt haben), kann und muss hier selbst der härteste unter den Harten den Hut ziehen und den imaginär aufgebauten Magnum Tabernakel küssen, während die Soundgourmets zu den letzten Tönen eines herrlichen "Sacred Hour" träumen um dieses Feinkosthäppchen klassischer Rock Kunst stilvoll abzuschließen.

Besser geht’s nicht, Fans der Band werden dieses in perfekten Live Sound verpackte Denkmal ohne Frage heißhungrig auffressen und all jene, die noch immer nicht die Ehre mit den Königlichen von Magnum hatten, haben hier einmal mehr die Chance in deren traumhafte Klangwelten einzutauchen!
Trackliste
  1. When We Were Younger
  2. Back Street Kid
  3. Out Of The Shadows
  4. Like Brothers We Stand
  5. How Far Jerusalem
  1. Dragons Are Real
  2. All England's Eyes
  3. Vigilante
  4. Kingdom Of Madness
  1. Intro
  2. Days Of No Trust
  3. Wild Swan
  4. Start Talking Love
  5. One Step Away
  1. Must Have Been Love
  2. Different Worlds
  3. Pray For The Day
  4. Don't Wake The Lion
  5. Sacred Hour
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