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8.5
ARMORED SAINT melden sich 2026 mit "Emotion Factory Reset" zurück – und machen dabei deutlich, dass man sich nie auf Altbewährtem ausruhen möchte, denn die US-Metaller stehen schon seit "March of the Saint" für stetigen Wandel statt Stillstand, für Entwicklung statt Stagnation oder gar Rückschritt – Bassist Joey Vera sagt selbst: „Jedes Album war ziemlich anders als das vorherige, eine Momentaufnahme der jeweiligen Zeit.“ – und das ist auch gut so. Sänger John Bush bringt die Herangehensweise von ARMORED SAINT auf den Punkt: „Wir können machen, was wir wollen. Wir nutzen all unsere Einflüsse und lassen sie in unsere Musik einfließen.“
Genau das macht ihren Fans so viel Spaß und lässt die Vorfreude auf "Emotion Factory Reset" mit jedem Tag, der vergeht, steigen. Das aktuelle Line-up – John Bush (Vocals), Joey Vera (Bass), Phil Sandoval und Jeff Duncan (Gitarren) sowie Gonzo Sandoval (Drums) – ist hungrig und möchte mit EFR neue Wege gehen. Mit Produzent Joey Vera und Jay Ruston (Mix) versteht sich die Langrille als eine Art Neubeginn, der alte Muster hinterfragt, neue Impulse zulässt und dabei dennoch die eigene Identität nicht verliert. Wir hören uns die Platte an und verraten schon jetzt, dass ARMORED SAINT erneut einen mächtigen Stahlhammer raushauen, der Heavy-Metal-Fans aus aller Welt begeistern wird. ARMORED SAINT - "Close to the Bone" (Official Video) "Close to the Bone" ist der Eröffnungshammer, der selbst die stabilste Ritterrüstung erschüttern lässt – und das mit wuchtigen Bässen, sehr geilem Guitarplay und den Reibeisen-Vocals aus Bushs Kehle. Die Band beschreibt "Close to the Bone" als harter, aber gleichzeitig vielschichtiger Track, der bewusst im Hier und Jetzt verankert ist. Proggy Vibes schwingen in "Every Man-Any Man" mit, das mit sehr ansprechender Melodie und einigen Singalong-Momenten ausgestattet ist und als (umgedrehte) wohlbekannte Redewendung einen neuen inhaltlichen Twist bekam. Nach "Not On Your Life" greifen ARMORED SAINT im Headbanger "Hit a Moonshot" sportliche Metaphern auf. Das Lied steht für Menschen, die genau dann abliefern, wenn man es am wenigsten von ihnen erwartet. Von einer etwas ruhigeren Seite zeigt sich das Lied "Buckeye", ein persönlicher Song, der mit einer für die Band ungewohnten Slide-Gitarre gezockt wurde, die der Nummer zusätzliche emotionale Tiefe verleiht. In "Compromise" entfachen Phil Sandoval und Jeff Duncan fettes Gitarrenfeuer, und auch Vera zockt ein kleines, aber feines Bass-Solo. Groovy und mit dem gewissen „Dreck“ im Sound hat man "It's a Buzzkill" ausgestattet, bei dem die Klampfen ebenso heftig geshreddet werden, wie Gonzo Sandoval die Drums in "Throwing Caution to the Wind" bearbeitet. Der Gesang in "Ladders and Slides" ist einsame Spitze und hat einen bluesigen Unterton – hier ist die Lautstärke nach oben zu korrigieren, denn auch der Nachbar muss mitgrooven. "Bottom Feeder" baut im Intro Spannung auf und ist ein echter Earcatcher – besonders der Refrain geht ins Ohr, bleibt im Kopf und lädt zum Mitsingen ein. Das Grande Finale "Epilogue" ist fast schon eine Hard-Rock-Nummer und dürfte live besonders gut ankommen. ARMORED SAINT - "Hit a Moonshot" (Official Video) "Emotion Factory Reset" ist genau das geworden, was der Titel verspricht: ein straighter, nach ARMORED SAINT-Art fokussierter Schritt zurück zur eigenen Stärke. ARMORED SAINT verbinden gekonnt ihre in den 80ern gelegenen Wurzeln mit frischen Impulsen und liefern ein vielseitiges, durchgehend starkes Album ab, das trotz – oder gerade wegen – seiner unterschiedlichen Facetten richtig Bock macht und eine selbstbewusste Weiterentwicklung mit genau der richtigen Mischung aus Härte, Groove und Atmosphäre ist. Trackliste
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Reviews
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