HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
The Night Eternal
Cold Velvet

Review
Marilyn Manson
One Assassination Under God 2 - Chapter 2

Review
Knivad
Lilla Vackra Människa

Interview
Knivad

Review
Mad Max
Stories Of Destiny
Upcoming Live
Keine Shows in naher Zukunft vorhanden...
Statistics
6982 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Castle - Evil Remains (CD)
Label: Van Records
VÖ: 06.09.2024
MySpace | Facebook
Art: Review
Werner
Werner
(1365 Reviews)
7.0
Es lässt sich köstlich darüber diskutieren, wann genau das "Okkult-Rock-Revival" im neuen Jahrtausend seinen Anfang nahm. Auch wenn unser Chefredakteur retrospektive findet, dass das The Devil's Blood Debütalbum zwischen Hype und eigentlicher Essenz stark schwankt, so war, ist und bleibt diese Scheibe für mich ein kleines Referenzwerk und somit ein Top-10 Album des Veröffentlichungsjahres 2009. Zufällig im selben Jahr gründeten sich Castle in der ehemaligen Hippiekommune San Francisco. Irgendwo zwischen Female-70er-Rock und Doom Metal angesiedelt, gab es letzten Herbst ein Comeback nach sechs Jahren Schaffenspause.

Das fünfte Album offenbart eine würdige und unaufgeregte Fortsetzung dessen, was Bassistin/Sängerin Elizabeth Blackwell und Gitarrist Mat Davies schon bisher aus ihrem brodelnden Hexenkessel hervor zauberten. Trockene Riffs, eingängige Songstrukturen und eine weihrauchartige Stimme bilden das Fundament des taffen Duos, dessen Liebe zum Retro/Classic/Okkult Rock durch jede Pore fließt. Den rhythmischen Teppich besorgte indes Sessiondrummer Mike Cotton, der keinen Beat zu viel, und keinen zu wenig für "Evil Remains" eigetrommelt hat. Einen vollwertigen HIT oder ähnliches (am ehesten "Deja Voodoo", siehe Clip) vermag man unter den acht Tracks nur schwer zu finden, dafür punktet die kurz gehaltene Platte (37:31 Minuten) um so mehr dank ihrer schaurigen und gleichsam flockigen Atmosphäre, die ein Potpourri aus Black Sabbath, Lucifer und The Oath zum Besten gibt.

Obschon nicht unbedingt als Blindkauf einzustufen: Es passt so ziemlich alles zusammen bei Castle. Der angeraute Sound, das verdorbene Flair, die von Charles Baudelaire und William Blake inspirierten Texte, and last but not least das schrullige Horror-Artwork, nahezu perfekt zum Titel passend.

Trackliste
  1. Queen of Death
  2. Nosferatu Nights
  3. Deja Voodoo
  4. Evil Remains
  1. Black Spell
  2. 100 Eyes
  3. She
  4. Cold Grave
Mehr von Castle
Reviews
13.07.2012: Blacklands (Review)
News
08.04.2014: Tracklist & Cover von "Under Siege"
06.04.2014: Lyricvideo
10.04.2012: Video und Teaser zur LP
The Night Eternal - Cold VelvetMarilyn Manson - One Assassination Under God 2 - Chapter 2Knivad - Lilla Vackra MänniskaMad Max - Stories Of DestinyYoth Iria - Gone With The DevilEvergrey - Architects Of A New WeaveOld Man's Child - Ill-Natured Spiritual InvasionDefacing God - Darkness Is My CrownWolverine - Anomalies Five Finger Death Punch - Legacy
© DarkScene Metal Magazin