Die Bostoner Post-Rock-Metal-Kapelle
Junius (Gründung 2003 in Massachusettes) lässt es auf ihrem vierten Langholz einmal mehr kurzweilig und düster krachen. Signifikante Veränderungen hat
"Sotera" trotz zehnjähriger Release-Abstinenz im Gesamtsound wenig zu bieten, allerdings ist bei manchen Combos der Slogan "Schuster bleib bei deinen Leisten" nicht der schlechteste Rat.
Der drückend-schwere Gitarrensound und der emotional-wechselhafte Gesang von Mastermind Joseh E. Martinez bilden abermals die großen Eckpfeiler des lange abwesenden Quintetts, dessen stilistische Ausrichtung im kribbeligen Spannungsfeld
Deftones -
Mastodon -
Type O' Negative tobt und pulsiert. Wären ja nicht die schlechtesten Referenzen. Interessanter Aspekt ist wohl jener, als dass die Metamorphose von Post Alternative Rock hin zu forcierten Metal-geeichten Klängen schleichend über die Bühne ging. Gegen Ende der Scheibe fällt eine zunehmende Gleichförmigkeit ins Gewicht, weswegen es meiner Meinung kein Nachteil war,
"Sotera" lediglich auf 40 Minuten zu dehnen. Auch wenn
Junuis samt dieses gelungenen Comeback's außerhalb ihrer Heimat USA weiterhin ein feiner Geheimtipp bleiben: live on Sage sollte man sich die Jungs unbedingt anschauen!
Die Single
"The Oracle" ist einer der meist repräsentativen Tracks für das komplette Werk.