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Cover  
Ereb Altor - Vargtimman (CD)
Label: Hammerheart Records
V√Ė: 14.01.2022
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3142 Reviews)
8.0
¬Quorthon‚Äôs Erben¬ sind zur√ľck, diesmal zum Gl√ľck mit einer zeitlich passenden Ver√∂ffentlichung im kalten, winterlichen Dezember und mit "I Have The Sky" haben Ereb Altor gleich nach wenigen Sekunden beinahe sowas wie einen Viking-K√∂nigssohn am Start. Treibend, rudern, groovig und erhaben. Dennoch locker zu h√∂ren und durch die typischen Ges√§nge fast zug√§nglich. ¬Der Opener von "Vargtimman" ist ein gro√üartiges State-Of-The-Art Meisterst√ľck und binnen knapp f√ľnfeinhalb Minuten einmal mehr der beste Beweis daf√ľr, welche Band des Planeten das Erbe von Referenzwerken wie "Blood Fire Death", "Hammerheart" oder "Twilight Of The Gods" mitunter am w√ľrdigsten weiter verwaltet.¬ Der Titelsong zeigt sich dann harscher, pechschwarz und auch musikalisch sperriger, als der heroische Opener. Ein treffsicherer Vorbote f√ľr den Fenriswolf, der in Gestalt des gleichnamigen Songs geradezu schamanenhafte Doomkl√§nge mit nordischen M√§nnerch√∂ren und Ges√§ngen paart.

¬Ereb Altor machen also auch auf "Vargtimman" keinen Hehl aus ihrer Berufung. Viking, Viking, Viking Metal. Vollkommen Kitschfrei. Episch, doomig, atmosph√§risch aber auch harsch und heavy. Teilweise pechschwarz¬. Mit einem harten "Rise OF The Destroyer" und dem darauffolgenden "Avablot" geht der Mix aus brachial und and√§chtig manierlich weiter. Nat√ľrlich finden wir als langj√§hrige Begleiter und Sympathisanten der Schweden am mittlerweile neunten Album keine √úberraschungen mehr. Das muss wohl auch nicht immer sein, denn ebenso wie ihre begnadeten Kollegen von Thyrfing vor einigen Wochen (zum "Vanagandr"-Review), erfreuen und begeistern uns auch Ereb Altor immer wieder aufs Neue mit ihrer ¬Kunst, die l√§ngst perfektioniert ist und keiner √Ąnderung bedarf.¬
Eindrucksvolle Beweise daf√ľr haben Ereb Altor in ihrer Diskografie bereits mehrfach geliefert. Vielleicht ist "Vargtimman" nun nicht das beste, oder spannendste Album der Schweden, allein Songs wie der grandiose Opener, das wuchtig beeindruckende "Den Dighra D√∂den" oder das packend inszenierte "Ner I M√∂rkret" sind aber Grund genug weiter mit Ereb Altor zu rudern. Treffender und epochaler geht nicht. Mit dem epischen Viking-Gebet "Heimdals Horn", einem atmosph√§rischen, mit Chorges√§ngen Marke Bathory veredelten Nordmannslied, beenden die wahren Erben Quorthons dann ihr neues, amtlich produziertes Langschiff genau so beeindruckend, wie sie es eingel√§utet haben.

¬Letztendlich stimmt auf "Vargtimman" vom Sound bis zum Artwork also wieder alles und so zitiere ich mich selbst: Es besteht weiterhin kein Zweifel daran, dass Ereb Altor, nebst Moonsorrow , Thyrfing und Falkenbach, die absolute Speerspitze der Bathory-Verm√§chtnis-Szene darstellen.¬

Trackliste
  1. I Have the Sky
  2. Vargtimman
  3. Fenris
  4. Rise of the Destroyer
  1. Alvablot
  2. Den Dighra Döden
  3. Ner i Mörkret
  4. Heimdals Horn
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