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Cover  
Five Finger Death Punch - Legacy (CD)
Label: Better Noise Music
VÖ: 31.07.2026
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Art: Review
TobSta
TobSta
(163 Reviews)
8.0
Zwei Jahrzehnte nach ihrer Gründung schlagen FIVE FINGER DEATH PUNCH mit "Legacy" das nächste Kapitel ihrer Bandgeschichte auf. Das mittlerweile zehnte Studioalbum versteht sich als Rückblick auf 20 Jahre Bandgeschichte und gleichzeitig als Blick nach vorne. Aus rund 30 Songideen entstand innerhalb von drei Jahren ein Werk, das laut Band den Biss und die Intensität ihrer Anfangstage wieder aufleben lassen soll, ohne dabei die Entwicklung der vergangenen Jahre aus den Augen zu verlieren.

Dass FIVE FINGER DEATH PUNCH heute zu den größten Namen des modernen Metal gehören, kommt dabei nicht von ungefähr. Mit den beiden Best-of-Alben "20 Years Of Five Finger Death Punch – Best Of Volume 1" und "Best Of Volume 2" hatten Ivan Moody, Zoltan Bathory & Co. zuletzt eindrucksvoll gezeigt, wie zeitlos Songs wie "Wrong Side Of Heaven", "The Bleeding", "Jekyll And Hyde", "Far From Home", "Battle Born" oder "Burn MF" auch in neu eingespielten Versionen funktionieren. "Legacy" knüpft genau dort an, geht aber den nächsten Schritt und liefert ausschließlich neues Material. Zunächst erscheint das Album ausschließlich digital, ehe CD- und Vinyl-Versionen Mitte September folgen.

Five Finger Death Punch - "De Oppresso Liber" (Official Lyric Video)



Eröffnet wird die Platte vom druckvollen Titeltrack "Legacy", einem Headbanger, der mit markanten Riffs und einer eingängigen Hook sofort vor den Latz knallt. "De Oppresso Liber", benannt nach dem Wahlspruch der US Army Special Forces, ist laut Gitarrist Zoltan Bathory eine Hommage an all jene, die Verantwortung übernehmen und andere beschützen. Inhaltlich verbindet die Band diese Botschaft mit ihrer gewohnt kraftvollen Mischung aus Härte, Groove und Melodie.

Mit "Eye Of The Storm" folgt anschließend ein druckbetankter Volltreffer der Hard-Knuckles-Kategorie, bei dem Ivan Moodys markante Vocals mit voller Wucht einschlagen. Nach dem bedrohlich aufgebauten "Nails In The Coffin" schlägt "In Time" ruhigere und nachdenklichere Töne an, bevor "Unscathed" mit feurigen Drums, hymnischen Melodien und jeder Menge Druck den nächsten Einschlag liefert.

"Joke's On Me" steht ganz im Zeichen der typischen FIVE FINGER DEATH PUNCH-Groove-Power, während "Everybody Lies" und "Shelter" etwas lockerer zur Sache gehen und melodisch überzeugen. Den kompromisslosen Schlusspunkt setzt schließlich "Scapegoat", das dem Hörer noch einmal mit voller Wucht in die Fresse schlägt und das Album aggressiv beschließt.

Bemerkenswert ist dabei vor allem die Balance zwischen den unterschiedlichen Facetten der Band. Fans der härteren Gangart bekommen reichlich Futter mit massiven Riffs, donnernden Drums und aggressiven Vocals, während melodischere Nummern mit starken Refrains und emotionalen Momenten überzeugen. Gerade diese Mischung hat FIVE FINGER DEATH PUNCH in den vergangenen zwanzig Jahren ausgezeichnet und findet auch auf "Legacy" ihren Platz.

Five Finger Death Punch"Nails In The Coffin"



"Legacy" verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einem stimmigen Gesamtbild und zeigt eindrucksvoll die Entwicklung, die FIVE FINGER DEATH PUNCH in den vergangenen zwanzig Jahren genommen haben. Vor allem die härteren Nummern zünden auf Anhieb und entfalten eine enorme Wucht, doch auch die etwas weniger druckvollen Songs überzeugen mit starken Melodien, eingängigen Refrains und der gewohnt markanten Handschrift der Band. Wer bereits die beiden "Best Of"-Veröffentlichungen gefeiert hat, bekommt mit "Legacy" genau das, worauf viele Fans gehofft haben: ein neues Studioalbum, das den Spirit der frühen Jahre einfängt, ohne dabei stehenzubleiben.
Trackliste
  1. Legacy
  2. De Oppresso Liber
  3. Eye Of The Storm
  4. Nails In The Coffin
  5. In Time
  1. Unscathed
  2. Joke's On Me
  3. Everybody Lies
  4. Shelter
  5. Scapegoat
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