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Cover  
Hypocrisy - Worship (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 26.11.2021
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3075 Reviews)
7.0
Nein, Peter Tägtgren erfindet das Rad mit "Worship" keineswegs neu und nein, die mittlerweile 13. Hypocrisy-Scheibe hat so gut wie keine Überraschung parat. Das ist einerseits gut so, kann mitunter wohl aber auch den ein oder anderen langweilen.
Ein wohlfein bekannter Tägtgren Monsterschrei bricht jedenfalls mal gleich die Ruhe, mit der "Worship" im Intro zum Titelsong beginnt. Es folgt ein brachialer Hypocrisy-Schädelspalter im rabiaten-Thrash-Gewand und mit bellenden Vocals, der im Mittelteil zu einem frenetischen Groover mutiert. Gemeinsam mit dem urtypischen, übermannenden Midtempo-Monster "Chemical Whore" ein superber Start in das mittlerweile 13. Studioalbum der schwedischen Death Metal Mutterkuh. Ein weiteres starkes Album, dem man letztendlich aber mehr zugetraut hat, als es halten kann, denn leider ist "Worship" dann halt doch nicht der Paukenschlag geworden, den man sich nach den beiden superben, geradezu überragenden Vorabvideos erhofft hat.

Natürlich ist "Worship" ein weiterer guter Moment der Hypocrisy-Discografie, für durchschnittliche Hartwurzel-Death-Metal-Hypocrisy-Kost von der Stange, so sie wie beim harschen "Dead World", bei "Greedy Bastards" oder "Dead World" zelebriert wird, hätte Peter Tägtgren aber nicht erst 50 werden müssen. Das hätten jüngere Krawallbrüder mit fettigem Haar auch hinbekommen und solche Stangenware schmälert eben auch den Gesamteindruck. Natürlich ist "We‘re The Walking Dead" atmosphärisch, typisch und sozusagen eine perfekte Hypocrisy-DM-Ballade. Ein sauguter Song, genau so wie das kantige "Brotherhood Of The Serpent", aber halt "nur" erwartet gute Hypocrisy-Kost und keine echten Highlights. Das gilt letztendlich wohl auch für den Rest vom Fest. "They Will Arive" auch ein wuchtiger Knaller mit amtlich Schmackes und ebenso ein kleines Albumhighlight, wie das episch singende "Bug In The Nest", oder das spannende Finale "Gods Of The Underground".
Alles sehr gut, aber eben nicht umwerfend, denn überragend aus meiner Sicht einzig und allein der Song, der beinahe genau so klingt, als wäre er dem selbstbetitelten 99er Meisterwerk entkommen. "Children Of The Grey" ist ein episch singendes Death Metal Midtempomonster mit endlos Atmosphäre und genau deshalb auch grandios.

Auf der Habenseite von "Worship" steht natürlich ohne Frage, dass die Mischung diesmal ziemlich gut stimmt und ausgewogen durch die gesamte Hypocrisy-Bandbreite wuchert. Die Brutalo-Death-Thrash-Keulen stehen gleichwertig neben Death Metal Wuchtbrummen und atmosphärischen Midetempohämmern. Acht Jahre nach "End Of Disclosure" zeigen Hypocrisy somit dann doch recht deutlich, dass sie noch immer zur Speerspitze des Gerne gehören können, und dass weiterhin mit ihnen geplant werden kann.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger und weil wir eh wissen, dass Peter Tägtgren wohl nicht ganz sauber und frisch ist, sehen wir auch über die Dumpfbacken-Lyrics von "Chemical Whore" hinweg. Der olle Peter glaubt ja wahrscheinlich immer noch, dass ihn die Aliens jede Nacht besuchen und ihm Mikrochips einbauen…



Trackliste
  1. Worship
  2. Chemical Whore
  3. Greedy Bastards
  4. Dead World
  5. We’re The Walking Dead
  6. Brotherhood Of The Serpent
  1. Children Of The Gray
  2. Another Day
  3. They Will Arrive
  4. Bug In The Net
  5. Gods Of The Underground
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