HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Mark Spiro
2+2=5 Best of+Rarities

Review
In Flames
Clayman 20th Anniversary

Review
Waltari
Global Rock

Review
Primal Fear
Metal Commando

Review
Solitary Sabred
By Fire & Brimstone
Upcoming Live
Keine Shows in naher Zukunft vorhanden...
Statistics
6086 Reviews
458 Classic Reviews
280 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Edenbridge - Shine (CD)
Label: Massacre Records
VÖ: 25.10.2004
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Werner
Werner
(1045 Reviews)
8.0
Machen wir's kurz: Edenbridge gehörten nie zu jener Zunft, die sich in meinen Protein bestückten RAM-Speicher - kurz: Hirn - hochgradig einspielen konnte, obwohl sich das Quartett aus Oberösterreich in den letzten Jahren ganz schön hinauf gemausert hat und auf eine beachtliche Fanbase schauen darf. Ausgerechnet in Germoney soll das Interesse groß sein, wo man ja so einiges aus unseren Gefilden, sei's nun Politik, Sport oder Kunst belächelt oder gar verspottet ... Ok, wenn sie uns im Vorfeld der kommenden Fußball EM aufgrund unserer bis dato schwersten Quali, 'hüstel' ins Visier nehmen, hätten's ja eh wieder mal recht.

Genug der ausschweifenden Worte, kommen wir zum Thema: Edenbridge, die vierte. "Shine" stellt da nun das wahrscheinlich gereifteste, vielschichtigste und zugleich verführerischste Werk der Band um die attraktive Sangesdame namens Sabine Edelsbacher dar, nicht zuletzt deshalb, weil auch selbige es erneut verstand, ihre stimmlichen Qualitäten auszuschöpfen bzw. nochmals zu verfeinern. Pauschal betrachtet gibt's keine großen Unterschiede zum Vorgänger "Aphellion", aber genau die kleinen Modifizierungen wie man sie bei den Ruhepuls begleitenden Samtpfötchen Taktfolgen ("Shine", "And The Road Goes On") oder Liedern mit basal eingeflochtenen Elementen fernöstlicher ("Move Along Home" - der HAMMER!) oder auch irischer Folklore ("Wild Chase") vernimmt, machen den Tupfer auf dem "i" aus. Herr Lanvall ist sowieso ein begnadeter Guitaro, als Songwriter konnte er hier allerdings den aus meiner Warte entscheidenden Schritt nach vorne machen. Sicher, in manchen Momenten misst man den nötigen Punch, der einem nach Härte lechzenden "Häwi Mätl" Fan diesen essentiellen Befreiungsschlag verabreichen würde, aber diese Kapelle legt nun mal sehr viel Wert auf Feeling und Ästhetik, auch “Angelic Metal“ genannt. Ganz egal, wo man beim Durchzippen landet, sei's nun ein zutiefst Sehnsucht transszendierendes "What You Leave Behind", ein "Elsewhere" oder ein - ganz vergaß man scharfe Zähne doch nicht - mutig voran treibendes "October Sky". Da erschließen sich die Lauschschleusen, vorausgesetzt, man hat für solche Sounds was übrig.
Trackliste
  1. Shine
  2. Move Along Home
  3. Centennial Legend
  4. Wild Chase
  5. And The Road Goes On
  1. What You Leave Behind
  2. Elsewhere
  3. October Sky
  4. The Canterville Prophecy
  5. On Scared Ground
Mehr von Edenbridge
Mark Spiro - 2+2=5 Best of+Rarities In Flames - Clayman 20th Anniversary Waltari - Global RockPrimal Fear - Metal CommandoSolitary Sabred - By Fire & Brimstone Dark Forest - Oak, Ash & ThornGreen Carnation - Leaves of YesteryearSpirit Adrift - Divided By DarknessSaitenhiebe - Das Sein Akt 1: WasserHorisont - Sudden Death
© DarkScene Metal Magazin