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Cover  
Stratovarius - Stratovarius (CD)
Label: Mayan Records/sanctuary
VÖ: 05.09.2005
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2806 Reviews)
6.0
Selbstbewusst selbstbetitelt kommt sie aus den Startlöchern die neue Scheibe der einstigen Melodik Götter und trotz all der lächerlich bis peinlichen Geschichten der jüngeren Vergangenheit und zwei absolut kränklichen „Elements“ Werken“, ist der einstige Fan der Band gespannt, wie sich die Herren nach all den Schwierigkeiten nun wohl zurückmelden würden.

Langer Rede kurzer Sinn: „Stratovarius“ ist schwach! Einfallslos, platt und einfach zu harmlos um all den, in den letzten Jahren verlorenen Boden wieder gut zu machen.
Stimmt der Portier „Maniac Dance“ mit seinem urigen Nintendo Intro und überraschend hart rockenden Grooves anfangs gar ermunternd, verelendet bereits diese Nummer beim Refrain im Matsch des Durchschnittsbreis. Was folgt ist austauschbar nette Melodik Kost. „Stratovarius“, das nunmehr elfte Werk der Finnen, scheint im Gesamten weit weniger fröhlich ausgerichtet, spendiert härtere Grooves für weniger Tralala und stellt gewohnte Hochgeschwindigkeitshymnen ebenso wenig in den Vordergrund, wie den protzigen Bombast der letzten Veröffentlichungen. All dies scheint zwar ebenso lobeswert wie der durchwegs gedämpftere Gesang von Kotipelto, kann den fahlen Gesamteindruck jedoch in keinster Weise schmälern. Dass neben all der „Neuorientierung“ natürlich dennoch nicht drauf vergessen wird urtypische Wurzeln zu begießen zeigen gewohnt und vertraut klingende Nummern wie „Just Carry On“ oder das noch am Ehesten gelungene „Back To Madness“. Diese verpuffen jedoch ohne wirklich gute Refrains wie ein Furz im Herbstwind und sind somit ebenso wenig essentiell wie die lahmarschige Ballade „Land Of Ice And Snow“, das einfallslose „United“ oder der Rohrkrepierer „Fight!“.

Einst waren STRATOVARIUS neben HELLOWEEN die Speerspitze und Vorreiter eines schier unüberschaubaren Genres. Heute sind sie ebenso wie die Kürbisköpfe ein Schatten ihrer selbst und „Stratovarius“ ist, trotz einiger recht netter Songs und satter Produktion, genau so überflüssig wie der anstehende Release aus dem Hause HELLOWEEN.
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Tour
01.10: Stratovarius, Tarja @ Batschkapp, Frankfurt am Main
03.10: Stratovarius, Tarja @ Capitol, Hannover
05.10: Stratovarius, Tarja @ Substage, Karlsruhe
09.10: Stratovarius, Tarja @ Matrix, Bochum
10.10: Stratovarius, Tarja @ Essigfabrik, Köln
11.10: Stratovarius, Tarja @ Garage, Saarbrücken
13.10: Stratovarius, Tarja @ Kofmehl, Solothurn
16.10: Stratovarius, Tarja @ Orion Live Club, Rom
17.10: Stratovarius, Tarja @ Alcatraz, Mailand
18.10: Stratovarius, Tarja @ Backstage, München
20.10: Stratovarius, Tarja @ Music Hall, Innsbruck
21.10: Stratovarius, Tarja @ Forum Karlin, Prag
22.10: Stratovarius, Tarja @ Festsaal Kreuzberg, Berlin
26.10: Stratovarius, Tarja @ Reithalle Straße E, Dresden
28.10: Stratovarius, Tarja @ Barba Negra (BNMC), Budapest
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