HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Interview
Kreator

Review
Bullet
Kickstarter

Review
Omnium Gatherum
May The Bridges We Burn Light The Way

Review
Jacobs Moor
Anthems For The Apocalpyse

Special
Darkscene
Upcoming Live
Innsbruck 
Salzburg 
München 
Statistics
6893 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Silius - Worship To Extinction (CD)
Label: Rock Of Angels Records
VÖ: 28.08.2020
Homepage | Facebook
Art: Review
Werner
Werner
(1333 Reviews)
8.0
Die wichtigsten Fakten und Charakteristika der einheimischen Groove/Thrash Metaller hat Kollege Tom in seiner Review zum Debüt "Hell Awakening" (2017) bereits ausgiebig erläutert. Daher gleich ins Eingemachte. Für den zweiten Longplayer wurde die Marschrichtung „am oberen Gericht“ löblicherweise beibehalten, jedoch klingt das neue Material an etlichen Stellen deutlich frischer und reifer. Hier wuchs eine Band in drei Jahren gehörig zusammen.

Was zuletzt nicht daher rührt, als dass Produzent Andreas Reinhart (Deathwarrant) einen gebührenden Pantera-Gedächtnissound zimmern konnte, der internationalen Maßstäben locker standhält. Speziell in einem Track wie "Dance On Your Grave" kommt der Einfluss der Texanischen Neunziger-Legende (für die Metal-Elite: ich weiß, in den Achtzigern veröffentlichten Dimebag und Co bereits vier Alben) auch kompositorisch frappant zum Tragen. Das geschickte Pendeln zwischen High-Speed und Groove Parts ist meiner Meinung nach generell die große Stärke des Landecker Thrash-Kollektivs, wodurch die Songs quicklebendig wirken und somit nicht Gefahr laufen, vorzeitig im Abstell-Kammerl zu verschwinden. "Horrorscopes", "Abominate", "Lesson In Blood", "Venom Baptism" und wie sie alle heißen, bieten demnach die richtige Mischung aus Aggression, Dreck, Tempo und Coolness. Wer eine weitere Referenz benötigt: Exodus und Slayer tauchen da und dort am Rande auf. Die Riffs treiben also unaufhörlich nach vorn, die Drums haben den richtigen Punch, der viel zu selten hörbare Bass ist hier sowie ein Ohrenschmaus, und Mottl‘s stets angepisste Rotz/Reibeisen-Vocals bilden letztlich das Sahnehäubchen.

"Worship To Extinction" ist ein gelungenes Werk einer eingeschweißten Truppe, das Oldschool- sowie Neo Thrash Vibes geschickt auf Höhe der Zeit vereint. Vielleicht jetzt nicht hochgradig originell, aber durchgehend schlüssig komponiert und höchst glaubwürdig im Proberaum aus allen Poren geschwitzt. Starke Visitenkarte, meine Herrschaften!

Trackliste
  1. Worship
  2. C.U.L.T.
  3. Horrorscopes
  4. Abominate
  5. Lesson In Blood
  6. Dance On Your Grave
  1. The Courage To Forgive
  2. March Against The Tyrant
  3. Clash Of Times
  4. The Legend Goes On
  5. The Wind, The Rain And The Moon
  6. Tales Of A Hero’s Fate
Mehr von Silius
Reviews
04.09.2017: Hell Awakening (Review)
News
31.07.2020: Zeigen neues Video zu "Abominate"
23.08.2017: Bärenstarker Clip der heimischen Neo-Thrasher
Interviews
20.09.2020: Interview mit Gitarrist Mario Haueis
Bullet - KickstarterOmnium Gatherum - May The Bridges We Burn Light The WayJacobs Moor - Anthems For The ApocalpyseCrypt Sermon - Saturnian AppendicesUlver - NeverlandHedonist - ScapulimancySleep Token - Even In ArcadiaAshes Of Ares - New MessiahsBiohazard - Divided We FallHarkon - Love And Vore
© DarkScene Metal Magazin