HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
The Night Eternal
Cold Velvet

Review
Marilyn Manson
One Assassination Under God 2 - Chapter 2

Review
Knivad
Lilla Vackra Människa

Interview
Knivad

Review
Mad Max
Stories Of Destiny
Upcoming Live
Püchersreuth 
Statistics
6982 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Evocation - Illusions Of Grandeur (CD)
Label: Century Media
VÖ: 21.09.2012
Homepage | MySpace | Twitter | Facebook
Art: Review
Rudi
Rudi
(175 Reviews)
7.0
Gerne erinnern wir uns an die drei mustergültigen Vorgängerwerke "Tales From The Tomb" (2007), "Dead Calm Chaos" (2008) und "Apocalyptic" (2010) (zum Review…).

"Illusions Of Grandeur" ist nun einerseits nicht der erhoffte großartige vierte Streich einer Schwedischen Death Metal Institution, sondern andererseits auch ein wenig anders, als man es erwarten durfte: Noch mehr Schunkel-Melodien, eine schwammige Produktion, viel ungefährliches Midtempo, viel zu vorhersehbare Riffs und ein etwas geglätteter Gesang, der noch im Davongleiten sagen will: "Lebt wohl, ihr Old-school Metal-Typen, ich mach' Schluss, ich bin raus, ich lasse euch jetzt mit euren abgefuckten Dismember-Platten, eurer Swedish Death Metal Compilation, eurer Freundin, die Andreas Gabalier hört und Kinder will und euren mies bezahlten Scheißjobs bei der Tiroler Versicherung allein!“

Nein, ganz so schlimm ist es noch nicht, aber Evocation haben ihre Songwriting-Skills in den vergangenen zwei Jahren seit "Apocalyptic" hörbar angepasst, so dass Methorn-Songs wie "Divide And Conquer", "The Seven Faces Of God" oder "Metus Odium" noch mehr mit fröhlichen Amon Amarth-Melodien spielen (dazu passend Johann Heggs Gastauftritt bei "Into Submission"), während "I`ll Be Your Suicide" ein verschollener At The Gates-Semi-Hit sein könnte; der Großteil des Materials ist jedoch Death Metal von der Stange ("Perception Of Reality", "Crimson Skies"…), mit nachlassender Brachialität, recht ereignislosen Melodien und Hommagen sämtlicher Schweden-Deather von A bis Z. Bei allem spürbaren Willen bleiben sich die fünf Jungs, die sich nach einem Song von Asphyx benannt haben, aber zu jeder Zeit ihrem Genre treu: Der Doublebass wummert durchaus motiviert, das Gegrunze klappert metertief und die souverän dahingleitenden Gitarrenkaskaden wirken wie aus einem Stamm geschnitzt.

Fazit: Gut, aber nicht wirklich aufregend.

Trackliste
  1. Illusions Of Grandeur
  2. Well Of Despair
  3. Divide And Conquer
  4. Perception Of Reality
  5. Metus Odium
  1. I'll Be Your Suicide
  2. Crimson Skies
  3. Into Submission
  4. The Seven Faces Of God
  5. Final Disclosure
Mehr von Evocation
The Night Eternal - Cold VelvetMarilyn Manson - One Assassination Under God 2 - Chapter 2Knivad - Lilla Vackra MänniskaMad Max - Stories Of DestinyYoth Iria - Gone With The DevilEvergrey - Architects Of A New WeaveOld Man's Child - Ill-Natured Spiritual InvasionDefacing God - Darkness Is My CrownWolverine - Anomalies Five Finger Death Punch - Legacy
© DarkScene Metal Magazin