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Cover  
Bullet - Highway Pirates (CD)
Label: Sound Pollution
VÖ: 04.02.2011
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Art: Review
Bruder Cle
Bruder Cle
(178 Reviews)
9.0
Der Tannenbaum verliert sofort die Nadeln, der Weihnachtsmann am Dach kippt Vodka bis er seine Gaben in den Kamin kotzt und sogar das brave Christkind nässt sich spontan ein und macht einen Stagedive vom Fensterbrett. Seit "Highway Pirates" durch die Boxen donnert, ist nichts mehr wie es vorher war. Haben uns die sympathischen Schweden schon bisher durch starke Alben und noch stärkere Konzerte gezeigt, wer im inoffiziellen AC/DC-Nachfolgestreit die Nase vorn hat, so legen die Jungs jetzt noch eine ordentliche Schippe drauf.

Schon der schnelle, eingängige Titelsong hinterlässt nichts als verbrannte Erde. Zu dem immer schon präsenten AC/DC-Touch gesellen sich jetzt im Gitarrenbereich immer deutlichere Accept- und Priest-Anleihen. Keine Gefangenen! "Back On The Road" schlägt in dieselbe Kerbe und dürfte gemeinsam mit dem Kracher "Fire And Dynamite" ein Nummer Eins-Kandidat für die Setlist künftiger Shows werden. "Stay Wild", "Blood Run Hot", "Down And Out" - jeder Song glänzt durch einen Hammerrefrain und spiegelt die Livepower der Band perfekt. Man spürt, dass das Material auf oder kurz nach einer Tour geschrieben wurde. Nur so lässt sich der extrem energische und dynamische Sound erklären. So muss Kick-Ass-Rock’n’Roll klingen! No Fillers, just Killers! Erfreulich auch zu sehen, wie die einzelnen Bandmitglieder wachsen. Über dem extrem tighten Rhythmusteppich von Adam und Gustav duellieren sich Hampus und Erik ganz im Stile von Tipton/Downing oder Hoffmann/Fischer. Und Hell Hofer? Udo Dirkschneider meets Brian Johnson on steroids – mehr ist nicht zu sagen. Die Band ist in Hochform und zählt man die erste MLP nicht mit, dann haben wir es ja jetzt mit dem oft Weichenstellenden dritten Album zu tun. Bei aller Klasse denke ich aber, dass "BULLET" ihre "Reign In Blood", "Master Of Puppets" oder "Pyromania" noch vor sich haben. Auch wenn nicht mehr viel Luft nach oben ist. Aber die Band war ja schon immer für eine Überraschung gut!

"Highway Pirates" klingt wie die logische Fortsetzung von Alben wie "Breaker" von Accept, "Killing Machine" von Judas Priest, "Hardware" von Krokus und "Powerage" von AC/DC und gehört auch punktemäßig in dieselbe Liga. Basta! Die Plattenfirma von Airbourne sollte sich mal ernsthaft fragen, ob sie tatsächlich auf das richtige Pferd gesetzt hat und ich denke, dass so einige Majors demnächst mächtig Appetit auf Schwedenmetal bekommen.

Für Neueinsteiger, der saftige Clip zum Titeltrack von "Bite The Bullet":
Trackliste
  1. Highway Pirates
  2. Back on the road
  3. Stay wild
  4. Blood run hot
  5. Fire and dynamite
  1. Down and out
  2. Knuckleduster
  3. Heavy metal dynamite
  4. Citylights
  5. Into the night
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