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Cover  
Wolf - Ravenous (CD)
Label: Century Media
VÖ: 20.02.2009
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Art: Review
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Werner
Werner
(1114 Reviews)
8.0
Zugegeben, ich war nie der große Wolf Fan. Während das selbst betitelte Debüt aus dem Jahre 2000 wieder mal als eine Art „kleine Frischzellenkur“ drei Jahre nach dem Hammerfall Coup im traditionellen Genre aufhorchen ließ und in seiner unverblümt, draufgängerischen Machart so was wie gute Stimmung verbreitete (nicht zuletzt wegen des infantil gepinselten Coverartworks) und obendrein noch von Hypocrisy Mastermind Peter Tägtgren endveredelt wurde, gingen mir die weiteren drei beileibe nicht schlechten Lps – ja, ich weiß, ich mach mir keine Freunde hiermit – ziemlich am Arsch vorbei.

Aber siehe da: anno 2008/2009 scheinen Wolf neue Ressourcen entdeckt zu haben zudem seit gut einem Jahr mit zwei neuen Members die Rhythmussektion (Anders „Tornado“ Matt / Richard „Raptor“ Helmgren) besetzt ist. Wolf anno 2009 klingen bissiger, düsterer, gereifter, einfach besser. Sehr wohl sind Vergleiche zu Mercyful Fate, Iron Maiden oder Gamma Ray (Vocallines!) omnipräsent, doch markiert dies nur deutlicher, in welchen Gefilden Wolf ihr Unwesen - längst - treiben. Mit zwei, drei Songs tummeln sich mir persönlich nichts sagende (der Straightrocker "Voodoo" oder das zuuu sehr nach Helloween greifende "Mr. Twisted" (oder eine Hommage?) fallen am wenigstens auf) herum, was den positiven Gesamteindruck aber nicht weiter trübt. Denn die Highlights sind ganz klar in der Überzahl: gerade so Riffkomprimierte Uptempo-Kracher wie "Curse You Salem" (true Killer!), "Hail Caesar", "Secrets We Keep", "Blood Angel" oder der Titeltrack halten diese bestimmte, schwer erklärbare Spannung inne, die traditionelle von traditionellen Metalbands merklich unterscheidet. Wie jetzt? Der Unterschied: letztere vermögen diese tief innere Haltung und Einstellung auch wirklich ins Songwriting zu implizieren, eine Form von gebündelte Energie, die letztlich auch den Hörer quasi elektrisiert. Die Attitüde halt, oder: das gewisse Etwas. Und das verkörpern die Schweden mit "Ravenous" zweifelsohne!

Trotzdem: Wer sich schon in der Vergangenheit an die Kai Hansen ähnlichen Vocals von Niklas "Viper" Stålvind störte, wird auch in Zukunft die Distanz zum schwedischen Vierbeiner beibehalten, ansonsten kann man das von prominenten Gästen Hank Sherman (Mercyful Fate) und Mark Bolan (ex- Yngwie Malmsteen) mitgestaltete und von Roy Z. (Bruce Dickinson, Halford u. v. a.) produzierte Album nur wärmstens empfehlen – äußerst solide Metalkost, meine Herrschaften!

"Voodoo"
Trackliste
  1. Speed On
  2. Curse On You
  3. Voodoo
  4. Hail Caesar
  5. Ravenous
  6. Mr. Twisted
  1. Love At First Bite
  2. Secrets We Keep
  3. Whiskey Psycho Hellions
  4. Hiding In Shadows
  5. Blood Angels
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