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Cover  
Wolf - Black Wings (CD)
Label: No Fashion Records
VÖ: 2002
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3041 Reviews)
8.0
Beachtlich was mir der junge schwedische Vierer auf dem zweiten Album vor den Latz knallt. Bereits das letztjährige Debut der Truppe hat ja schon aufhorchen lassen und (zumindest mich) mit sehr bodenständigem 80er orientierten schnörkellosem Metal und einem der schlechtesten aber wohl kultigsten Covers der letzten Jahre befriedigt. Was uns die Band aber auf BLACK WINGS bietet, das hätte ihr wohl keiner zugetraut. Wolf setzen noch mal einen gehörigen drauf und bieten Metal der sowohl zeitgemäß, als auch sehr rauh und 80er lastig rüberkommt und wohl Fans von Maiden bis zur Hammerfall Fraktion begeistern kann.

Zu Beginn gibt’s "Night Stalker" einen mehr als Maiden lastigen Track der gleich verdeutlicht, das Wolf auf diesem Album die beim Debut eingeschlagene Linie beibehalten und definitiv verfeinert haben. In diesem Stiele geht’s dann munter weiter und ein Hammersong reiht sich an den anderen, so dass es eigentlich nicht sonderlich notwendig ist, einzelne Nummern hervorzuheben. Gesondert zu erwähnen bleibt nur das coole "Venom" - hier klingt man mal kurz, aber dafür sehr überzeugend nach Judas Priest und rockt wie die Legende in den besten Zeiten. Zum Abschluß der Scheibe gibt’s mit dem mehr als gelungenen Mercyful Fate cover "A Dangerous Meeting" noch eine super Performance, die das Potential der Jungs eingehend unterstreicht, das Album perfekt abschließt und eine würdige Huldigung an den King darstellt.

Neben der überdeutlichen Iron Maiden Schlagseite erinnern mich Wolf vor Allem aufgrund der Vocals sehr an die genialen Steel Prophet. Ebenso wie die Amis sind Wolf eine der wenigen aktuellen Bands, die es schaffen das klassische 80er Feeling rüberzubringen ohne verkrampft und belanglos zu klingen und denen man aufgrund der Klasse des Endproduktes, auch durchaus verzeihen kann, dass sie sich schamlos an den starken Elementen der Szenegrößen der heiligen 80er Jahre bedienen.
"Black wings" beherbergt keinerlei Durchhänger, ist somit eine ideale Überbrückung für alle Iron Maiden Maniacs und versüßt die Wartezeit auf das nächste Meisterwerk der Götter. Wolf sind eine der wenigen Bands, die es schafft die Eisernen Jungfrauen zu imitieren, ohne auch nur eine Sekunde unglaubwürdig und abgedroschen zu klingen.

Wer geilen Metal aus IKEA-Land will, soll sich zugreifen. Dieses Album ist sowohl für die engstirnigsten Traditionalisten, als auch für Fans der aktuellen Melodic Tralala Metal Fraktion eine Pflichtübung.
Trackliste
  1. Night Stalker
  2. Demon Bell
  3. I Am The Devil
  4. Venom
  5. A World Bewitched
  1. The Curse
  2. Unholy Night
  3. Genocide
  4. A Dangerous Meeting
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