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Cover  
Ministry - Rio Grande Blood (CD)
Label: 13th Planet
VÖ: 05.05.2006
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2956 Reviews)
9.0
Der alte Al ist wieder mal so richtig mächtig angepisst, schreitet in seiner Heroinnachkriegsphase wütender denn je zur Tat und lässt den kleinen Georg gleich mal im Ölfass gekreuzigt vor einem kampfbomberbeackerten Raffineriegebiet vom Cover prangern. Cooler, provokanter und treffender geht’s wohl kaum und von niemand anderem als Sir Jourgensen kann man sich solch eine visuelle Großtat in Sachen Artwork erwarten. Aber nicht nur die Verpackung der neuen Ministry Anti-Bush-Tiraden weiß zu überzeugen, auch der Inhalt von "Rio Grande Blood" ist, zumindest für Meinereinen, der die Band seit dem übermächtigen "Psalm 69" immer ein wenig schwächelnd erlebt hat, ein absoluter Leckerbissen und sogar noch einen Deut stärker als das gute "Houses Of The Mole".

Jourgensen und Mitstreiter starten in bester "Just One Fix" Schleimklumpen Manier mit Geradeausindustrialgewichse voller Brutaloklampfen, in dem der Muselmann spätestens beim orientalischen Endteil dem überheblichen Cowboy heftigst in den Sattel fickt, in den Anti Wahlkampf. Supergeil und die beste Nummer seit Jahren. Verstärkt durch niemand geringeren als – einem der Götter des modernen Industrial Metal Riffings - Tommy Victor (Prong) an den Klampfen, sowie Killing Joke Klopfer Paul Raven am Fell, rattert der Texas Dreier eine Orgie an Brutalobreitwandknallen durch die Wüste, die es absolut in sich hat, perfekt produziert ist und mit ausgewogener Mischung aus Wut, Hass und songdienlichem, immer schlüssig eingängigen Geknüppel nahezu restlos begeistert. Egal ob der bereits erwähnte Titeltrack mit seinem thrashigen Gitarrenbrett, monoton druckvoller Ministry Hass gepaart mit schmeichelhafter Hysterie, wie er sich in "Senor Delogro" so charmant vorstellig macht, oder einfach als Genre Hits zu bezeichnende Rübenspalter wie die Betonwandmonolithischen "LiesLiesLies", "The Great Satan" und der, mit Wanderprediger Jello Biafra intonierte, "Ass Clown": diesmal sitzt einfach jeder Ton, ergießt sich eine wie Öl runtergehende, hartmetallisch wie lange nicht schallende Industrial Mischung aus Hardcore, Thrash und Punk auf allerhöchstem Niveau, zu der sogar der orientalisch atmosphärische Abschlußtrack wie die der berühmte Deckel auf den Topf passt.

"Rio Grande Blood" ist schneller, geradliniger, kompromissloser und brutaler als alle Jourgensen Releases der letzten zehn Jahre, ein gnadenloses Inferno aus ballernden Drums, phänomenaler Gitarrenarbeit und versifft hysterischen Vocals und definitiv der fetteste Büffel den der Texaner seit "Psalm 69" geschlachtet har! Da man es hier obendrein mit dem absolut coolsten und Karikaturenstreittauglichsten Albumcover, sowie dem geilsten Titel seit langem zu tun har, kann und muss man einfach eine absolute Kaufempfehlung aussprechen!

! VOTE FOR JOURGENSEN !

P.S.: Und neben all dem Hohn, all der durchaus nachvollziehbaren Anprangerung und gebührenden Kritik, am Rande der Sache doch auch mal einen kleinen Daumen hoch für George W. und Gefolge. Andere würden für so ein Cover mehrere Studios in Brand setzen, die Täter steinigen und aus dem Studiokomplex einen riesigen Parkplatz machen! Wenn schon sonst keine Vorzüge, hat der Kerl wenigstens einen gehörig breiten Buckel und Nehmerqualitäten in Sachen Karikaturenkunst!
Trackliste
  1. Rio Grande blood
  2. Senor Peligro
  3. Gangreen
  4. Fear (is big businses)
  5. Lieslieslies
  1. The great Satan
  2. Yellow cake
  3. Palestina
  4. Ass clown
  5. Khyber pass
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