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Heretic - A Game You Cannot Win (CD)
Label: Plastic Head Music Distribution
VÖ: 27.10.2017
Art: Review
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(288 Reviews)
7.0
Die Geschichte von Heretic ist eng mit der von Metal Church verknüpft. Nach ihrem Hammer-Debüt "Breaking Point" (1988) (zum Classic Review) verließ Sänger Mike Howe Heretic, um das Mikro bei Metal Church zu übernehmen. Im Gegenzug lösten Gitarrist Brian Korban und Bassist Dennis O`Hara Heretic auf und gründeten mit ex-Metal Church-Röhre David Wayne Reverend. Im Jahre 2011 reformierte Korban Heretic gemeinsam mit Original-Sänger Julian Mendez, der bereits die erste EP "Torture Knows No Boundaries" (1986) eingesungen hatte. Mit "A Time Of Crisis" gelang den Kaliforniern ein ordentliches Comeback, welches jedoch noch reichlich Spielraum nach oben bot.

Ähnlich verhält es sich mit dem aktuellen Dreher "A Game You Cannot Win", für den man sich immerhin fünf Jahre Zeit ließ. Zwar geht es nach dem obligatorischen Intro mit "This World Called Hell" sehr viel versprechend los, leider können aber bei weitem nicht alle der restlichen zehn Tracks bis zum Outro das hohe Niveau des treibenden Openers halten. Ein Stück wie 'Broken Hero' ist beispielsweise an Belanglosigkeit kaum zu überbieten. Dies bleibt jedoch die Ausnahme und gleich das folgende 'Added Up' entschädigt durch Julians kraftvolle Vocals und Brians coole Gitarrenarbeit. Überhaupt ist es der Gesang, der einem immer wieder dieses heimelige Gefühl gibt, denn Mendez klingt ein wenig wie Howe, ohne dessen zeitweise nerviges Gekreische. Die Produktion bläst einen nicht unbedingt weg, geht aber völlig in Ordnung, während die politischen Texte eine angenehme Abwechslung zu den Genre üblichen Allgemeinplätzen darstellen. Das Cover passt perfekt dazu.
Insgesamt macht das sieben nostalgische Pünktchen.

Trackliste
  1. Intro
  2. This World Called Hell
  3. A Game You Cannot Win
  4. Demonized
  5. Broken Hero
  6. Never Added Up
  7. Relentless
  1. Before The Fall
  2. Master At Her Game
  3. Immaculate Deception
  4. Annihilate
  5. Everything’s About To Change
  6. Outro
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