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Cover  
Enforcer - From Beyond (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 27.02.2015
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Art: Review
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Thunderstryker
Thunderstryker
(149 Reviews)
6.5
Enforcer sind mittlerweile Synonym für den Geist aufstrebender junger Heavy Metal-Bands, die mit elektrisierenden Live-Auftritten und gesundem Traditionsbewusstsein in künftiger Betrachtung vielleicht mal als eine interessante Etappe der harten Musik zur Kenntnis genommen werden. Damit wird ihnen aber Unrecht getan, denn dieser biedere Iron Maiden-Verschnitt zeigte sich schon auf "Death By Fire" unfassbar voraussehbar wie auch uninspiriert und hat auf "From Beyond" rein gar nichts mehr mit dem Geist interessanter Hoffnungsträger wie Night Demon oder R.A.M. (ja, immer noch) zu tun. Es steht trotzdem zu befürchten, dass sich das Album wie dumm verkauft, denn Nuclear Blast werden einen Teufel tun, ihre nicht-mehr-ganz-Neuverpflichtung als das zu verkaufen, was sie ist.

Es fängt bei einer ganz desaströs unauffälligen Produktion an, die schon auf dem Vorgänger so ohne jede Ecke und Kante daherkam, dass es ärgerte. Wohl für so etwas gibt es die Equalizer-Einstellung. Die 10 Lieder der Schweden machen allerdings keine Lust darauf, diese zu benutzen, denn derart oft gehörte Musik, einige würden sie "zeitlos" nennen, kann 2015 einfach keiner mehr ernsthaft brauchen. Ja, Agent Steel hier, Exciter da, usw., im Endeffekt aber nur die tausendste Abmessung von Judas Priest und Iron Maiden. Wobei, wenn man jahrelang kein Heavy Metal-Album mehr hörte, Lieder wie der Opener "Destroyer" (gäääähn!) doch zum Nicken animieren können. Auch der Titeltrack und "One With Fire" belegen, dass die Band spielen kann.

Cover und Booklet überzeugen, sind aber optisch nicht mehr als Nuclear Blast-Alltag. Während man so in den belanglosen Texten, die ohnehin nie das große Plus der Band waren, stöbert, rauscht das Album an einem vorbei und irgendwann steht man vor dem Schlusspunkt "Mask Of Red Death". Nein, kein Manilla Road-Cover, auch, wenn das wohl besser gewesen wäre. Etwas über 40 Minuten waren das nun. "Gereifte Kompositionen" nennt man das große Nichts in einigen Reviews schon. Nunja.

Schulterzucken sollte sich breit machen, stattdessen werden Enforcer für ihren nächsten großen Schlag gefeiert. Dass es solche tatsächlich gab, belegen die Erstwerke "Into The Night" und vor allem "Diamonds", die wirklich aus guten, wenn auch schon damals nicht überragenden Songs bestanden. Es ist vorauszusehen, dass Olof Wikstrand und seine Sidekicks den Rückhalt ihrer frühen Fanbasis mit "From Beyond" weiter abbauen und dafür eine kaufkräftige neue Kundschaft finden.
Trackliste
  1. Destroyer
  2. Undying Evil
  3. From Beyond
  4. One With Fire
  5. Below The Slumber
  1. Hungry They Will Come
  2. The Banshee
  3. Farewell
  4. Hell Will Follow
  5. Mask Of Red Death
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