HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Shinedown
EI8HT

Review
The 69 Eyes
I Survive (EP)

Review
Confess
Metalmorphosis

Review
Vomitory
In Death Throes

Live
29.05.2026
Volbeat
Residenzplatz Salzburg, Salzburg
Statistics
6949 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Ahab - The Divinity Of Oceans (CD)
Label: Napalm Records
VÖ: 07.08.2009
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3233 Reviews)
7.0
Kein Scheiß, es gibt lebensfrohe (l!!) Menschen aus Innsbruck Arzl, die sich mit über 30 Lenzen aufgrund des letzen Ahab Tieftöners dazu bewogen fühlten Moby Dick zu lesen. Wahrscheinlich haben diese Menschen drauf hin gar noch Captain Nemo, die "Free Willy" Special Edition und die Flipper Box verhaftet und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird diese Spezies auch den jüngsten Seelenbrecher aus dem Hause der Deutschen Meeresfreaks verhaften um mit ihm auf eine Reise in die Tiefen der Ozeane zu gehen. Und mit ihr alle Fans morbide vertonter Doom Grausamkeit der tiefsten Sorte.

Ahab sind nennen ihre Art zwar selbst Nautic Doom Metal , sind für ich aber einer der Inbegriffe für Funeral Doom. Hoffnungslos verzweifelte Dunkelheit und grenzmorbide Stimmungsschwankungen der brutalsten Slow-Mo Sorte werden mit vehementen Vocals gepaart und zu einem brutal zähen und für Normalsterbliche unverdaulichen Doom Brei geformt. Die mächtige Gesamtcollage ist zäh, dunkel und höchst depressiv, die Gitarren in Untiefen gestimmt und das Tempo gedrosselt. Wenige klare Vocals, manch Ansatz klassischer Chöre und bedrohliche Samples können das gesamte von tiefsten Death Metal Growls gekrönte Klangbild der überlangen Tracks nicht verfremden.
Ahab sind hemmungslos, düster, zermürbend und total depressiv. Ob "The Divinity Of Chaos" nun intensiver, mächtiger oder grausamer erschallt als sein Vorgänger, das wag ich persönlich nicht zu behaupten, da ich einfach nicht in der Lage bin, dieses als Gesamtkunstwerk zu inhalierende Album öfters als notwendig rotieren zu lassen, ohne mir kurzerhand die Stimmung zu versauen.
Funeral Doom Fans und all jene, die immer schon ein auf literarische Vorlagen von Nataniel Philbrick und Owen Chase basierendes Zeitlupen-Doom-Death-Konzeptalbum über die Ozeane in ihren düsteren Gemächern erschallen lassen wollten, die sind bei "The Divinity Of Oceans" einmal mehr bestens aufgehoben und werden Ahab weiterhin vergöttern.

Mir persönlich ist dieser Stoff trotz all seines Charmes eindeutig zu zäh…

Trackliste
  1. Yet Another Raft Of The Medusa (Pollard's Weakness)
  2. The Divinity Of Oceans
  3. O Father Sea
  4. Redemption Lost
  1. Tombstone Carousel
  2. Gnawing Bones (Coffin's Lost)
  3. Nickerson's Theme
Mehr von Ahab
Shinedown - EI8HTThe 69 Eyes - I Survive (EP)Confess - MetalmorphosisVomitory - In Death ThroesVon Groove - Born To RockPariah - UnityMelancholost - Tales From The Poisoned AppleSocial Distortion - Born To KillParadise Lost - Gothic (35th Anniversary Edition)At The Gates - The Ghost Of A Future Dead
© DarkScene Metal Magazin