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Cover  
Deathstars - Night Electric Night (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 30.01.2009
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3235 Reviews)
7.5
Nicht viel Neues gibt es aus dem Hause Deathstars zu vermelden. Die fünf durchgestylten Electro-Metaller ziehen ihr Ding konsequent durch und setzen mit "Night Electric Night" nahtlos dort an, wo sie mit "Termination Bliss" aufgehört haben. Ob dies nun gut oder schlecht ist, soll jeder für sich entscheiden. Fans der Band werden jubeln, die polarisierten Nörgler werden sich weiterhin belächelnd abwenden. Fakt ist, dass die Deathstars zwar weder originell, noch sonderlich genial sind, ihre Sache aber verdammt gut machen und sich auf ihrem dritten Album reifer und kompakter als bisher zeigen..

Die Vocals von Neo-Ziggy Stardust Whiplasher Bernadotte klingen immer noch wie eine metrosexuelle Abwandlung des jungen Carl McCoy , die Grooves und Riffs der mittlerweile durch einen zusätzlichen Gitarristen verstärkte Rhythmusfraktion liegen immer noch saftig zwischen Marilyn Manson und Rammstein und die Melodien und Refrains treffen immer noch punktgenau und höchst eingängig ins Schwarze. Die perfekt durchgeschminkte Gothic Glam Truppe versprüht immer noch höchsten Rockstar-Faktor, ihre Kompositionen absolutes Hitpotential. Auch wenn die Deathstars heute, so wie beim Titeltrack, dem geilen "Chertograd", "The Mark Of The Gun" oder "Arclight" gern das ein oder andere Mal öfter im bombastischen Universum der noch düstereren Atmosphäre und des üppig arrangierten Midtempo’s schweben, kommt dank Songs wie dem fetten "Death Dies Hard", "The Fuel Ignites" oder "Blood Staines Blondes" auch der groovig riffbetonte Tanzbeinschwung nicht zu kurz.

Die Kids werden "Night Electric Night" ebenso lieben, wie alle Fans von tanzbarer Elektro Metal Kost mit Düster-Touch und griffigen Ohrwurmmelodien. Wie gesagt, Innovationspreis gewinnen die Schweden in ihrer Karriere sicher keinen, denn auch am neuen Longplayer trifft man immer wieder auf bekannte Melodien und bewährte Muster. Objektiverweise muss man den Jungs aber einmal mehr zugestehen, dass ihr Endproduktion Qualität und Klasse hat, die Deathstars sich als weiterentwickelte Band präsentieren, die im Vergleich zum teils recht platten Vorgänger durchwegs stimmige Songs und zumindest den ein oder anderen absoluten Hit im Petto hat.

"Death Dies Hard"
Trackliste
  1. Chertograd
  2. Night Electric Night
  3. Death Dies Hard
  4. The Mark Of The Gun
  5. Via The End
  6. Blood Stains Blondes
  1. Babylon
  2. The Fuel Ignites
  3. Arclight
  4. Venus In Arms
  5. 11. Opium
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