HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Wolfskull
Ave Goddess

Review
Nickelback
Get Rollin

Special
Darkscene

Review
Sword
III

Review
Böllverk
Heading For The Crown
Upcoming Live
Keine Shows in naher Zukunft vorhanden...
Statistics
6417 Reviews
458 Classic Reviews
281 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Wig Wam - Hard To Be A Rock’ N Roller (CD)
Label: VME
VÖ: 23.05.2005
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3082 Reviews)
8.5
GLAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAM YEAH!

Dass Norwegen weit mehr kann als geistige abnorme Corpsepaintfotzen mit brennenden Kanthölzern durch die verschneiten Wälder zu jagen und sakrale Manifeste zu belästigen war ja gottlob bereits bekannt.
Dass Norwegen im Jahre 2005 jedoch eine der größten und urtypischsten Glam Rock Combos der letzten 15 Jahre gen Kiev schicken würde um den sonst so musikalisch unterirdischen Songcontest mit einem obertuntigen Auftritt superfeucht abzurocken, war wohl eine der positivsten Überraschungen der letzten Zeit.

Damit ist’s aber noch lange nicht abgetan und wer glaubt das in den 80ern todsicher als millionensellender Überhit vor dem Herrn durchgehende „In My Dreams“, mit seiner Ansammlung aller großen Momente des Hard Rocks und Vielzahl an Mitsingparts, wäre bereits alles gewesen, der täuscht gewaltig. Wig Wam, das optisch superschräge Quartett zwischen KISS, POISON und den VILLAGE PEOPLE schafft es doch glatt eine 13 Nummern starke Scheibe zu kredenzen, die zwar nicht nur Megahits, in Summe aber ausschließlich hochklassige Lidstrichkost in die Toilettentasche zockt und mit Sicherheit auch dem entferntesten Ex-Poser noch die Falten glätten wird. Unbekümmert, humorvoll und dennoch mit massenhaft Niveau gibt’s mit Hodenstraffern wie „The Best Song In The World“, dem fulminanten, leicht AOR lastigen „Bless The Night“ oder dem schwer chartverdächtigen „No More Living On Lies“, um nur einige zu nennen, eine Vielzahl an High Heels Supportern zu vernaschen. Pflichtbewusst gibt’s mit standesgemäßen Ladykillern wie „Out Of Time“ oder „Tell Me Where To Go“ ausreichend Schmusestoff, bei „Car-Lyle“ eine kleine DEF LEPPARD Huldigung, mit dem sehr gelungenen „I Turn To You“ eine fette Mel C Coverversion und im finalen Titeltrack noch eine saftig coole Packung L.A. getönten Sunset Strip Fun Rocks. Schön!

Zusammengeklaut oder nicht ist hier egal, denn das Endergebnis passt! WIG WAM bieten ehrlich und gut stromenden Glam Sound mit massig Hitpotential, der zwar sicher nicht immer übergenial, aber umso unterhaltsamer und spaßig erschallt, die gesamte Bandbreite der großen Stadionrockkunst abdeckt und somit eines der besten und tuntigsten Genrealben der letzten Jahre darstellt.
Fans des gepuderten 80er Lidstrichrocks werden mit WIG WAM auf jeden Fall ihre helle Freude haben und können hier absolut gar nix falsch machen und man kann nur hoffen, dass es sich bei dieser Combo nicht um eine reine Fun Truppe handelt und der potente Vierer rund um den „Schlecker von Kiev“ weiterhin so frohlockig musizieren wird....

In diesem Sinne: "Come On, Come On, Come On, Love Is All Over Me.........!"

Mehr von Wig Wam
Wolfskull - Ave GoddessNickelback - Get RollinSword - IIIBöllverk - Heading For The CrownKatatonia - Sky Void Of StarsMynd - Twisting The AffairTailgunner - CrashdiveMantric Momentum - Trial By FireSpell - Tragic MagicSiren - A Mercenarys Fate
© DarkScene Metal Magazin