HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Hell Boulevard
Made in Hell

Review
Lamb Of God
Into Obliveon

Review
Michael Sweet
The Master Plan

Interview
Godsnake

Review
The Neptune Power Federation
Mondo Tomorrow
Upcoming Live
Wien 
Augsburg 
Lauda-Königshofen 
Lindau 
München 
Statistics
6924 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Jacobs Moor - Anthems For The Apocalpyse (CD)
Label: Bleeding Music
VÖ: 17.10.2025
Homepage | Twitter | Facebook
Art: Review
Werner
Werner
(1333 Reviews)
7.5
Langsam aber sicher werden es drei Dekaden - gemeint ist jene Zeitspanne, in der Frontman Ritchie Krenmaier die ein oder andere Duftnote innerhalb der einheimischen Szene (und darüber hinaus) setzen konnte. Damals (1995/96) noch mit Big Heat, später mit Stigmata bzw. nochmals später unter dem Namen Stygma IV firmierend, wusste der Oberösterreicher dank seiner angeraut/melodischen Stimme durchwegs Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Lange, lange ist's schon her. In seiner zweiten Heimat Wien gründete er zusammen mit Drummer Rainer Lidauer im Jahre 2010 bekanntlich Jacobs Moor, eine Gruppe, die erst kürzlich ihr drittes Full-Length-Werk vom Stapel ließ.

Die schon vom Zweitwerk "Self" (2017) als Progressive Power Metal umschriebene Spielwiese wurde mehr oder weniger prolongiert und wartet erneut mit einer Nevermore Schlagseite auf, was letzten Endes so viel heißt wie: moderne Skills und Thrash Elemente inklusive. Wie der Titel und das Artwork wiederum deutlich machen, wollen die Jungs in Zeiten wie diesen nicht wirklich irgendwas beschönigen und verleihen der Chose neben der gewohnt aggressiven Grundrichtung einen recht düsteren Anstrich. Willkommen auf unserer von Verrückten regierten Welt, könnte man sarkastisch sagen. Während das eingängige "Powerless" in der ersten Albumhälfte fast schon hitverdächtig um die Ecke biegt, ist es vor allem das im Finale regelrecht thronende "...Common Disarray", welches in seiner Stimmungsvielfalt und Opulenz das Highlight der gesamten Scheibe stellt. Gänsehaut für 7:15 garantiert! Im direkten Vergleich zünden Tracks wie etwa "Human Stain" oder "Eternal Silence" trotz starken Beginns nur zögerlich, einer von mehreren Gründen, weshalb ich eine Empfehlung für "Anthems For The Apocalypse" zwar guten Gewissens ausspreche, allerdings dem Vorgänger "Self" den Vorzug geben würde (da geht es aber nur um Nuancen). Bei der Gelegenheit reaktivieren wir den Slogan SUPPORT THE UNDEGROUND!

Trackliste
  1. Endgame
  2. Falling Apart
  3. Powerless
  4. Grey Clouds
  1. Human Stain
  2. Eternal Silence
  3. Selling Our Souls
  4. … Common Disarray
Mehr von Jacobs Moor
Hell Boulevard - Made in HellLamb Of God - Into ObliveonMichael Sweet - The Master PlanThe Neptune Power Federation - Mondo TomorrowBattleroar - PetrichorCave - ... Into The Promised Land ...Tyketto - Closer To The SunMelechesh - Sentinels of Shamash (EP)Chez Kane - RecklessBlack Label Society - Engines of Demolition
© DarkScene Metal Magazin