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Cover  
Death SS - The Entity (CD)
Label: NeeCee Agency
VÖ: 09.05.2025
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3215 Reviews)
7.5
Es sollte mittlerweile bekannt sein, dass ich nicht nur ein unsterblicher Italien-Liebhaber und großer Freund unsterblicher Italo-Horror-Klassiker bin, sondern auch ein großes Herz für Death SS, insbesondere deren absolut großartiges "Panic"-Album aus dem Jahre 2000 habe (zum Classic Review). Seit diesem Release verfolge ich das Schaffen von "The Death Of Steve Sylvester" aufmerksam. Manchmal eher umsonst, manchmal lohnt aber es, wie zuletzt beim coolen "Rock N Roll Armageddon". Auch "The Entitiy" hat nun seine Momente und vor Allem Atmosphäre.
Die italienische Kultband klingt zwar auch knapp 40 Jahre nach ihrer Gründung immer wieder mal schrullig und kauzig und auch die neue Scheibe ist kein lückenloser Monsterbringer wie "Panic", einige Songs der Italienischen Horror-Schockrock-Oper sind aber auch diesmal wieder durchaus hörenswert und lohnend.

Alice Cooper meets Lordi und dabei bleibt es auch, wenn man "Justified Sinner", "Dr. Jeckyl, & Sister Hyde", den Ohrwurm "Two Souls", das poppig leichtfüssige "The Evil Painter" oder die wirklich breitwandigen 80er-Bombast-Balladen ala "Love Until Death", bei denen endgültig jeder Alice Cooper-Fan hellhörig wird, kurzerhand erklären muss. Damit die Sache nie zu schwülstig oder theatralisch wird, hissen die Italiener beim punkig rotzenden "Possession" oder bei der finalen Doppelbass-Massage "Evil Never Dies" letztlich auch ausreichend Punk- und Metal Fahnen und somit kann man "The Entity" auch locker am Stück durchhören.

Death SS bleiben ihrer Linie weiter treu. "The Entity" ist stimmungsvoll und kultig nett anzuhören. Mit lässigem Underground-Charme und dennoch zu gut, um schrullig zu wirken und im Sumpf der "Ewiggestrigkeit" unterzugehen. Dafür haben Death SS auch diesmal zu viele knackige Riffs, zu coole sinistre Horror-Atmosphäre, stimmige Keyboards mit cineastischem Grusel-Touch und hymnische Refrains für Massen parat.
So geht charmante Italo- Giallo-Horror-Shock-Rock-Oper fernab der Masse. Das passt und da kann wohl auch Dario Argento mitgehen…



Trackliste
  1. Ave Adonai
  2. Justified Sinner
  3. Possession
  4. Dr. Jekyll Sister Hyde
  5. Two Souls
  6. Out To Get Me
  1. Hell Is Revealed
  2. Love Until Death
  3. The Whitechapel Wolf
  4. The Evil Painter
  5. Cimiteria
  6. Evil Never Dies
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