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Cover  
Lost Society - Hell Is A State Of Mind (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 06.03.2026
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3244 Reviews)
6.0
So sehr mich das coole Artwork der neuen Lost Society anfixt, so sehr nervt mich der Opener von "Hell Is A State Of Mind". Moderner Metal mit ewiggleichen Metal Core Vocals und hysterischem Sound und Gesängen ist halt so überhaupt nicht meines. Wo einst sympathischer, unkomplizierter und räudiger old-school Thrash zelebriert wurde, wurde der Weg zum modernen "US Sound Marke-Anstrengend" ja bereits auf "If The Sky Came Down" eingeschlagen.

Glaubwürdig ist anders, aber was solls. Nun scheint der Weg des Nervtötens also konsequent weiter zu gehen. "Hell Is A State Of Mind" ist US Nu-Metal Core mit poppigen Zuckerstreuseln und natürlich auch mit aggressiven Momenten und betonter Heavyness. Dass die Finnen dazwischen immer mal wieder mit orchestralen Sequenzen dazwischenfunken lockert auf, ändert aber nichts an der Aura. Das groovige "Synthetic" mit seiner Disturbed-Schlagseite, das poppige "No Longer Human" mit der Linkin Park-Reißbrett Melodie, die Halbballade " Is This What You Wanted" oder "Kill The Light" und das knackige "Personal Jesus" kann man sich als Avenged Sevenfold-oder Avatar-Fan natürlich gut anhören, weil es gut gemacht ist. Müssen tut man das aber nicht und die Identität der Nordlichter muss man angesichts des musikalischen Lebenslaufes sowieso nicht hinterfragen.

Waren Lost Society mit ihren ersten Alben noch eine wirklich ernstzunehmende und sympathische Thrash-Band der vierten Generation, so klingen sie nun plötzlich wie eine der Millionen identitätsloser US-Modern-Metal (Core) Truppen von der Stange. Das macht die Finnen zwar zu keiner schlechten Band, aber zu einem Abziehbild, das an jeder zweiten Straßenlaterne klebt. Nicht mehr und nicht weniger.



Trackliste
  1. .
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