HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Audrey Horne
Achilles

Review
Soen
Reliance

Review
Flotsam And Jetsam
Rats in the Temple

Live
04.09.2026
In Extremo
Festung, Kufstein

Review
Space Chaser
Razorblade Bay
Upcoming Live
Wien 
München 
Statistics
6986 Reviews
458 Classic Reviews
284 Unsigned Reviews
Cover  
Savage Messiah - Demons (CD)
Label: Century Media
VÖ: 17.05.2019
MySpace | Facebook
Art: Review
Werner
Werner
(1365 Reviews)
7.5
Auf ihrem fünften Album gehen die Briten den zuletzt eingeschlagenen Pfad weiter, bei welchem sie mehr Melodien reinpacken als in ihren Anfangstagen und gleichzeitig Tempo-reiche Passagen nur mehr dosiert einsetzen. Diese Wandlung ist - wenn wir uns jetzt ehrlich sind - nichts überraschendes, siehe Hetfield und Co.. Was beim Vorgänger "Hands Of Fate" allerdings nicht voll aufging, passt jetzt schon deutlich besser: Dem Quartett gelang es auf "Demons" großteils, Songs mit sattem Grip zu schreiben.

Hier spreche ich nicht nur von den alles entscheidenden Refrains und Chören, da geht es genauso um instrumentale Passagen, bei denen ein Riff oder Break Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen vermag. Das Material klingt in dieser Form jedenfalls zwingender und homogener, wie bereits das Triple "Virtue Signal"/"What Dreams May Come"/"Heretic In The Modern World" selbstbewusst vorgibt. Auch das lässige Country-Cover "Parachute" fügt sich gut ins Gesamtbild, wie auch das gebremste "The Lights Are Going Out" oder das vorantreibende "Rise Then Fall". Natürlich sind gewisse Parallelen zu Metallica nach wie vor augenscheinlich, wie das flotte "The Bitter Truth" vor allem zu Beginn klar macht - egal, solange das Endergebnis stimmt wie hier, kann man damit gut leben. Das cool groovende "Down And Out" (siehe Videoclip) gehört sicher zu den stärksten Momenten der neuen (Midtempo-) Ära.

Alles in Allem ein beachtliches Statement der UK-Truppe, der es damit gelingen sollte, einen Sprung auf der Karriereleiter zu machen. Stilistisch muss man mittlerweile von strammen Power Metal sprechen, Thrash kommt ja nur mehr im Sinne der omnipräsenten Stakkato-Riffs vor (die ich keinesfalls missen möchte). Anders formuliert: Zum Glück gehören sie noch nicht zur Zuckerguss-infizierten Garde, die mit Metal ungefähr so viel gemein hat, wie Yoga-Sweaten im Arbeiterbezirk!



Trackliste
  1. Virtue Signal
  2. What Dreams May Come
  3. Heretic in the Modern World
  4. Parachute
  5. Under No Illusions
  6. Down and Out
  1. The Lights Are Going Out
  2. The Bitter Truth
  3. Until the Shadows Fall
  4. Rise then Fall
  5. Steal the Faith in Me
Mehr von Savage Messiah
Audrey Horne - AchillesSoen - RelianceFlotsam And Jetsam - Rats in the TempleSpace Chaser - Razorblade BayThe Night Eternal - Cold VelvetMarilyn Manson - One Assassination Under God 2 - Chapter 2Knivad - Lilla Vackra MänniskaMad Max - Stories Of DestinyYoth Iria - Gone With The DevilEvergrey - Architects Of A New Weave
© DarkScene Metal Magazin