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Cover  
Malevolent Creation - Dead Mans Path (CD)
Label: Century Media
VÖ: 02.10.2015
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Art: Review
Big-Daddy
Big-Daddy
(46 Reviews)
8.0
In zwei Jahren feiert die "übelwollende Schöpfung" ihren 30ten Geburtstag. Bis dahin versüßen uns die Mannen von Malevolent Creation die Zeit mit neuem Stoff (No. 12 der LP-Discographie), der dieser Tage nach fünf Jahren Funkstille erstmals via Century Media Records in den Handel kommt. Gezündet wird einmal mehr ein Death-Metal-Brett im reinrassigen Florida-Style, bei dem der Fünfer aus Fort Lauderdale in gewohnter Brutalität durchs Unterholz fräst.

Angeführt von den drei Gründungsmitgliedern Brett Hoffman (voc), Phil Fasciana (git) und Bassist (& Tattoo-Künstler) Jason Blachowicz, tragen auch der heimgekehrte Drummer Justin Di Pinto und der mittlerweile acht Jahre in Diensten stehende Gitarrist Gio Geraca ihren nicht unwesentlichen Teil zu diesem Liedgut bei. Oft zu Unrecht hinter anderen Bands aus dem selben sonnigen Bundesstaat (Cannibal Corpse, Morbid Angel, Obituary, Deicide) gehandelt, besitzen Scheiben wie "Retribution" (1992), "Eternal" (1995) sowie "In Cold Blood" (1997) durchaus Klassikerstatus - das nur zur Erinnerung.

Der aktuelle Silberling "Dead Man's Path" ist wie seine direkten Vorgänger eine mehr als würdige Angelegenheit - Songs wie "Soulrazer", "Blood of the Fallen" oder "Face your Fear" lassen das Herz eines jeden Death-Metal Fans im Nu höher schlagen! Die knackig-brutale Mischung aus Höllenkaracho, Berserker-Blastbeats, Slow-Mo-Parts und obligatorischen Perfido-Growls klingt breitenwirksam und abwechslungsreich, wo auch einige Mörder-Hooks den Wiedererkennungswert erfreulich nach oben schrauben. Und selbst wenn alles sehr vertraut klingen mag und keine wirkliche Neuerung im Sound auszumachen ist, muss man immer wieder dankbar sein, dass es solche Konstanten wie eben Malevolent Creation gibt. Wer weiß, wie lange noch? Da kann mal gerne ein Auge zudrücken was das Coverartwork von German Latorres betrifft, welches zwar nicht schlecht ist, allerdings sehr an Monstrosity´s "Imperial Doom" erinnert. Einfach ein geiler Wutbrocken – daher lockere 8 Punkte!

Trackliste
  1. Dead Man's Path
  2. Soul Razer
  3. Imperium (Kill Force Rising)
  4. Corporate Weaponry
  5. Blood Of The Fallen
  6. Resistance Is Victory
  1. 2th Prophecy
  2. Extinction Personified
  3. Fragmental Sanity
  4. Face Your Fear
  5. Carnivorous Misgivings
  6. Dominated Resurgency
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