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Cover  
Coal Chamber - Rivals (CD)
Label: Napalm Records
VÖ: 22.05.2015
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(3009 Reviews)
8.0
Darf man Coal Chamber als gestandener Metal Veteran heutzutage denn überhaupt noch mögen? Die "elitäre" Gemeinde jener, die für den Metal offiziell sterben würde (neben engstirnigen Erwachsenen auch mitunter jüngere Damen und Herren, als die meisten Bands über die sie urteilen) wird sicher mit Grauen im Gesicht "nein" schreien, zählten die Amis um DevilDriver Frontsau Bradley James „Dez“ Fafara doch einst in den 90er Jahren zu Vorreitern jener "Seuche", die sich Nu Metal schimpfen lassen musste. Denjenigen, die mit beiden Beinen fest am Boden stehen, waren und sind solche "Vorschusslorbeeren" immer schon egal. Was gut ist, durfte und darf auch weiterhin gefallen und deshalb kann man auch getrost die neue Coal Chamber anhören, zumal diese Band jene Art des "neuen" Metal noch in jener Form zelebrierte, die nicht im totalen MTV-Kommerz versandete, um das viel gescholtene Genre endgültig unsympathisch für jedermann zu machen.

Letztendlich waren Coal Chamber in Europa auch nie so groß, wie vielleicht in den Staaten und wirklich restlos überragend waren ihre Scheiben schlussendlich auch nicht. Für den letzten Überhammer waren andere Bands einfach zu groß und gerade bei mir zuhause, waren Mitte der 90er für die Neo-Thrash Vollbedienung oder die "moderne" Note ohnehin Acts wie u.a. White Zombie, Ministry, Machine Head, Fear Factory oder Pantera zuständig. Um die ganz "Jungen" zu knacken, waren Coal Chamber andererseits wohl bereits Mitte der 90er Jahre zu wenig Korn und deshalb wird auch ihr Comeback nach 13 Jahren - zumindest am alten Kontinent - nicht wirklich groß Staub aufwirbeln. Nicht zuletzt durch die überragenden Devil Driver hatten sich Coal Chamber eigentlich seit Jahren sowieso erledigt, aber jetzt wo ich "Rivals" höre, erinnere ich mich durchaus gern daran, wie fett ein Song wie "Loco" damals livehaftig und im Videokanal gegrooved hat. Das war schon amtlich und das klingt heute noch geil. Ob "Rivals" so einen Überhammer zu bieten hat und ob die Amis vielleicht doch mehr Staub aufwirbeln können, als vermutet?



Ich weiß nicht warum, aber wahrscheinlich erwischt mich "Rivals" zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Von Beginn an grooven Coal Chamber schwer tiefgelegt und mit einer Wahnsinnsproduktion durch meine Gewölbe und angefangen vom fetten "IOUN" über massive Hitstampfer der Güte "Bad Blood Between Us", "Suffer in Silence" (mit Al Jourgensen) und "Light In The Shadows" liefern die Amis den perfekten Aggro-Sommersoundtrack für all jene ab, die sich gern mal wieder einen wütend groovenden Hybriden zwischen stampfenden DevilDriver, Rob Zombie. Machine Head und Five Finger Death Punch reinbrettern wollen. "Rivals" hat dann zwar mitunter seine Längen und das das vierte Album einer coolen US Band, die nun beinahe andernhalb Dekaden auf Eis gelegen ist, ist letztendlich auch kein Meisterwerk. Aber es ist ein über weite Strecken richtig cooles und mächtig hartes US Modern (NU) Metal Geschoss mit verdammt fetten Grooves, bitterbösem Akzent und einigen verdammt geilen Songs, die einem amtlich die Rübe abmontieren.

Durch und durch amerikanisch ist "Rivals" sozusagen eine erste, richtig schöne Sommerplatte und ein bärenstarkes Comeback einer Band, die vielleicht doch wichtiger und besser war, als man als Eurometaller so denkt...

Trackliste
  1. I.O.U. Nothing
  2. Bad Blood Between Us
  3. Light In The Shadows
  4. Suffer In Silence
  5. The Bridges You Burn
  6. Orion
  7. Another Nail The Coffin
  1. Rivals
  2. Wait
  3. Dumpster Dive
  4. Over My Head
  5. Fade Away (Karma Never Forgets)
  6. Empty Handed
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