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Cover  
Trashcanned - Redemption (CD)
Label: Noise Head Records
VÖ: 01.09.2007
Homepage | MySpace
Art: Review
Werner
Werner
(1350 Reviews)
7.5
St. Pöltens “Finest“ haben sich längst im ostösterreichischen Underground einen festen Namen erspielt, überzeugende Live Auftritte und das Deal einbringende Demo "The Age Of Treason" bzw. der gewonnene Noise Head Bandkontest sind und waren der wesentliche Bestand eines soliden Fundaments, um bei Noise Head Records Nägel mit Köpfe zu machen.

Enorm fett ertönt dieses offizielle Debüt, ließ man doch den Hausherrn höchst persönlich, nämlich Mario Jezik an den Reglern für "Redemption" werkeln. Und auch das Musikalische ist nicht von gerade schlechten Eltern, denn die Quintessenz namens Thrash Metal wurde da angereichert durch Hinzunahme einiger Synth Passagen sowie satter Grooves, welche die ganze Chose folglich in die Neo- tHrash Ecke tendieren lassen. Das Trendwort Metalcore, so dem Promoblatt zu entnehmen, sollte man – einer möglichen Verwirrung entgegen – nicht groß ins Spiel bringen. Ein kleiner Streitpunkt sind da allerdings diese besagten Synth, denn einerseits hüllt das Trashcanned's Sound in einem frischen Vakuum, andererseits könnt ich mir so manches Lied ohne jenem Zutun wie beispielweise im ansonsten toll arrangierten Herzstück doch homogener vorstellen. Nun, vielleicht hört das ein alt eingesessener Thrasher etwas zu voreingenommen. Wollen wir aber nicht überflüssigerweise hierin weiter bohren, anstatt die starken Attribute wie die ausgefeilte Gitarrenarbeit von Bernhard Schubert und Christine Schmidt oder Tim Sklenitzka’s tadellose Vocalperformance bzw. die Songs vor Ort erwähnen, so dann ein wahrhaft gelungener Killertrack a la "Meet Your Doom" oder ein sich stänidig wandelndes "Depredation" letztlich gehörig Respekt abverlangen … im Weiteren vermögen ebenso "Beyond Remorse" oder auch das prägnant im Ohr hängen bleibende "My Own Revelation" im satt grünen Bereich sicher zu landen.

Resümee: Schwachpunkt lässt sich in Gegenwart der "Wiederauferstehung" keiner erkennen, wenngleich der allerletze Funke zur kompletten Souveränität in Richtung Internationaler Maßstäbe noch fehlt. Aber fassen wir ins Auge: Trashcanned sind jung, Trashcanned sind hungrig, Trashcanned haben zweifelsohne Potential und werden selbiges erst so richtig ausschöpfen, da bin ich mir ziemlich sicher!
Trackliste
  1. Final Breath
  2. Redemption
  3. Ten Days Remain
  4. Bury the Past
  5. Heartbeat
  6. Blindfold
  1. Depredation
  2. Beyond Remorse
  3. My Own Revelation
  4. Meet Your Doom
  5. Memento
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