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Cover  
Fate - Cruisin' For A Bruisin' (CD)
Label: MTM
VÖ: 20.04.2007
Homepage
Art: Review
Werner
Werner
(1365 Reviews)
Keine Wertung
Kennt da draußen noch irgendjemand die Dänen Rocker von Fate? Ehrlich gesagt wusste ich auch nur über den Split bei Mercyful Fate im Jahre 1985 Bescheid, der daher rührte, dass Gitarrist Hank Sherman nach musikalischen Differenzen mit King Diamond fortan sein eigenes Ding, nämlich weit sanftere Töne minus dämonischen Touch durchziehen wollte und dies auch für zwei Fate'sche Albumlängen tat. Mitgenommen hat der Gute gleich das zweite Namensfragment seiner alten Kombo.

Sänger Jeff Limbo (vox), Pete Steiner (bass), Flemming Rothaus (keys) und Bob Lance (drums) und der hier eingestiegene Sherman-Ersatz "The Mysteious Mr. Moth" an der Klampfe arbeiteten dazumal auf vehementer Kommerzbasis, denn musikalisch könnte es gar nie mehr '80er Vibes geben, als auf diesen, ursprünglich im Jahre 1988 (unter der Regie des Bryan-Adams-Produzenten Simon Hanhart) veröffentlichten Album. Im direkten Vergleich zum schlicht "Fate" betitelten Debüt ertönt "Cruisin' For A Bruisin'" (gar kein so uncooler Titel behaupte mal meiner Einer) deutlich softer, was die eingeschworene Klientel von AOR bis Classic Rock dennoch wenig stören dürfte. Ohrwürmer gab's bzw. gibt es hier en masse, insbesondere der Überhit "Lovers" und die Powerballade "Babe, You Got A Friend" müssen da unbedingt erwähnt werden.

Zwar wurden die zehn Songs wie alle Alben des aufgefrischten Backkataloges neu remastered, Bonusmaterial ist allerdings durch die Bank Fehlanzeige! Übrigens, dass es die Band in einem anderen Line-Up inzwischen wieder gibt und bereits letzten Sommer ein Comeback namens "V" gefeiert hat, ist am Rezensenten irgendwie spurlos vorbei gegangen ...
Trackliste
  1. Beneath Da' Coconuts
  2. Love On The Rox
  3. Knock On Wood
  4. Lovers
  5. Dead Boy, Cold Meat
  1. Babe, You Got A Friend
  2. Lock You Up
  3. Cupid Shot Me
  4. Diamond In The Rough
  5. Send A Little Money
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