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Cover  
Pentagram - Turn To Stone (CD)
Label: Peaceville Records
MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3229 Reviews)
8.0
Trotz der Tatsache, dass sich PENTAGRAM nun schon seit über 30 Jahren durch die Dunkelwelten dieser Erde doomen, gibt´s erst fünf astreine Studioalben der Wälzveteranen. Erstmals durch einige Singles während der 70er von sich hören lassen, standen und stehen Bobby Liebling und Joe Hasselvander in Insiderkreisen bis heute Götzen für bodenständigen und unbeschwert düsteren Doom Metal der ersten Tage.

"Turn To Stone" nennt sich nun diese Compilation, die mit einer amtlichen Spielzeit von 80 min. und einer doch recht gepflegten Songauswahl durchaus empfehlenswert scheint. Generell sei gesagt, PENTAGRAM zelebrieren klassischen old school doom mit auflockernden Midtempoparts, ebenso unbeschwert wie düster und diabolisch klingenden Vocals, klingen eigentlich wie die Symbiose aus alten BLACK SABBATH und den ersten TROUBLE Werken, verfeinert mit einer feinen Brise 70er touch und einer gehörigen Portion Nostalgie und Kult und stellen zusammen mit Bands wie SAINT VITUS oder COUNT RAVEN wohl einen der grössten und wichtigsten Einflüsse für Jünger wie Cathedral und Co. dar. All jene also, die sich auch in dristen Zeiten des nicht selten lächerlichen Black Metal Zirkuses und der zum grossen Teil kitschig penetranten „True Metal“ Welle, mal wieder an den Wurzeln unser aller Sounds orientieren und laben wollen, können sich dieses Teil zu Reinigungszwecken bedenkenlos einschiessen. All jene aber, die ausschliesslich auf zeitgemässe und fett produzierte Stahlergüsse, stehen, die sollen bitte ihre Unreife eingestehen und dieses bodenständige Stück Metalgeschichte nicht beflecken und entfremden.

Auf alle Fälle sind die Jungs seit drei Jahrzehnten einfach nur arscherdiger undergroundstuff, der zwar nie und nimmer genial aber dafür purer Kult und Nostalgie ist und wer sich „Doom-Geschöpf“ nennen will der sollte sich, wenn bisher versäumt, zumindest jetzt diese gut bestückte Compilation ins Haus holen.
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