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Cover  
Pentagram - Curious Volume (CD)
Label: Peaceville Records
VÖ: 28.08.2015
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Art: Review
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Bad Lieutenant
Bad Lieutenant
(26 Reviews)
6.5
Spirituelle Erweckung und die damit einhergehende Umkehr zum Pfad der drogen- und rauschmittelbefreiten Tugend mag für suchtgeplagte Künstler wie Bobby Liebling menschlich ein so willkommener wie begrüßenswerter Sprung von der Schaufel des Todes sein, rein kreativ stellt sich bei derartigen Wandlungen immer die Frage des möglichen Verlusts der abgründigen Tiefenschärfe des zukünftigen Oevres. Ist das jetzt zynisch? Na klar, und natürlich darf/muß man Liebling zu seiner schrittweisen Genesung einfach beglückwünschen (gerade wer "Last Days Here" noch in erschütternder Erinnerung hat), aber die nun vorliegende Pentagram-Platte nach der Läuterungsphase ist vor allem eines : uninspiriert.

Die Ironie daran: an der lyrischen Ausrichtung der neuen Langrille liegt`s nicht, die Heerschar an Dämonen, die den Keimzellen der Lieblings`schen Kreativität innewohnen, reichen wohl für zehn weitere Rockstar-karrieren im Dauerexzess.

Leider regieren vor allem musikalisch Plattitüden und banales Allerweltsgemucke die Szenerie von "Curuious Volume", lieblos durchdeklinierte Stoner-formeln wie "Misunderstood“ wären selbst auf Platten wie "Sub Basement" undenkbar gewesen.
Man empfinde den Doom- stempel als zu einengend und verstehe sich eher als Heavy-rock band, ließen diverse Bandmitglieder bereits im Vorfeld verlauten. Legitim, aber fatal wenn vor allem Hauptsongwriter Victor Griffin kompositorisch nichts so recht gelingen will. Der beschwingte Psychedelik- Groove von "
Walk Alone+ bietet noch am ehesten hörgenüsslichen Halt, der überwiegende Rest des Albums versinkt in holzschnittartiger Bemühtheit und stellt die Durchhalte und Wiederaufsteh/Weitermach- Lyrik Lieblings in denkbar banale Kontexte. Discont-riffs aus dem Billigsortiment des Proto-Metal und der Hardrock - Historie dominieren über weite Strecken, zwingend oder gar in den Kanon der Bandklassics vorstoßen will bei "Curious Volume" nichts.

So vermittelt "Curious Volume" den Eindruck einer durchschnittlichen Pentagram Beiläufigkeit, die dem Legendenstatus und der aufwühlenden Lebensgeschichte ihres Sängers einfach nicht gerecht wird, stilistische Annäherungen an bärbeißigen Testosteron-schmock a la Black Label Society sind da nicht gerade hilfreich.

Schade, zumal Pentagram live immer noch so ziemlich alles in den Schatten stellen, was sich in zeitgenössischer Retro Pose gefällt.
Beim nächsten Mal wieder !

Trackliste
  1. Lay Down And Die
  2. The Tempter Push
  3. Dead Bury Dead
  4. Earth Flight
  5. Walk Alone
  6. Curious Volume
  1. Misunderstood
  2. Close The Casket
  3. Sufferin`
  4. Devil`s Playground
  5. Because I Made It
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