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Cover  
Dio - Killing The Dragon (CD)
Label: Spitfire Records
Homepage
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(5770 Reviews)
5.0
Nicht genug, dass mit DANZIG eine meiner alten Lieben abermals versagt. Nein, noch am selben Tag flattert mir das neue Eisen seiner Majestät Ronnie James ins Haus und gibt mir endgültig den Rest. Ebenso wie der gute Glenn enttäuscht mich nämlich leider auch Zwerg DIO schon seit Jahren und auch “Killing The Dragon” langweilt mich mal wieder auf voller Länge.

Abgesehen vom genialen Drachen Cover und dem schönen restlichen Artwork hat die Scheibe leider nicht viel Bemerkenswertes zu bieten. Der Opener und Titeltrack rockt zwar recht gut und bodenständig ab und unter Umständen kann man auch das, zwar sehr altbacken klingende, aber nette “Better In The Dark” lobend erwähnen. Das wars dann aber auch schon mit den zumindest relativ guten Songs, denn der Rest der Scheibe fährt mir irgendwie wie ein unnötiger Trip in die 70er Jahre des Hardrock ein, wobei die Klasse der damaligen Grössen auch beiweiten nicht erreicht werden kann, da den Songs einfach jeglicher Kick und Höhepunkt fehlt.
“Killing The Dragon” wirkt am Stück gehört wie ein einschläfernder Kaugummi und bei Songs wie dem mehr als bitteren “Rock N Roll”, dem schwülstig langweiligen “Push” oder dem fast erschreckend schwach und einfallslosem “Guilty” muss man sich leider die Frage stellen, ob sich Ronnie nicht lieber doch langsam zur Ruhe setzen sollte, bevor er seiner so heroischen Karriere nachhaltig schadet.

Auf “Killing The Dragon” herrscht unkreative Langweile, gähnende Leere und man sucht vergeblich nach jenen magischen Momenten, wie sie einst auf “Holy Diver” oder “Dream Evil” zu belauschen waren. Kein Refrain zündet richtig, zu keiner Sekunde der Songs offenbart sich jene Athmosphäre und geniale Instrumentalisierung, die einst in Kombination mit der traumhaften Stimme dieses Ausnahmesängers zeitlose Klassiker des Heavy Metal schuf.

Um eines klar zu stellen. “Killing The Dragon” ist kein Totalmüll und wird vielleicht auch einigen Leuten gefallen. Ich bin aber der Meinung, dass sich eine Grösse wie Ronnie James Dio, der sowohl mit RAINBOW, BLACK SABBATH oder eben auch solo, unsagbare Meilensteine verbrochen hat, mit seinen eigenen Releases messen lassen muss und dem eine solche Scheibe nicht würdig ist.

Mir schlafen nun auf jeden Fall bereits zum dritten Mal die Füsse ein und somit beende ich diese Audienz mit der Vermutung, dass die Scheibe, wenn sie nicht von DIO himself wär, wohl in mehreren Magazinen vernichtet oder zumindest als belanglos kategorisiert werden würde........
Trackliste
  1. Killing The Dragon
  2. Along Comes A Spider
  3. Scream
  4. Better In The Dark
  5. Rock & Roll
  1. Push
  2. Guilty
  3. Throw Away Children
  4. Before The Fall
  5. Cold Feet
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