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Cover  
Dio - Master Of The Moon (CD)
Label: SPV
VÖ: 30.08.2004
Homepage
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2903 Reviews)
6.0
Ronnie James DIO und kein Ende in Sicht! Nachdem uns der Meister bei einem tollen live Gig gerade mal wieder demonstrieren konnte, dass er wohl auch die nächsten 30 Jahre zu den besten Shoutern dieses Universums zählen wird, beglückt uns der kleine Prinz nun also auch gleich mit einer weiteren neuen Studiogabe. Viel hab ich mir ja nach den durchwegs mittelmäßigen Werken der letzten Jahre nicht erwartet und in Etwa genau diese Erwartungen werden auch erfüllt.

Was sich mit „One More For The Road“ noch knackig gut anlässt, wird bei den netten aber schon recht schläfrigen Nummern wie dem Titelsong und „The End Of The World“ (...auch Ronnie hat Bon Scott noch live gesehen...) schon eher mühsam und kann auch durch ohne Zweifel starke Momente der Marke „Shivers“ (...die bridge klingt allerdings schon fast zu vertraut...) nicht wirklich gerettet werden. Bei ABS -tauglichen Nummern wie „The Man Who Would Be King“ und „The Eyes“ kommen mir mal kurzzeitig unweigerlich MANOWAR in den Sinn und Energiesparrocker der Güteklasse „I Am“ oder „In Dreams“ sind schlicht und ergreifend durchschnittlich bis langweilig. Was bleibt ist also eine weitere zugegeben toll produzierte aber durchwachsene DIO Scheibe, die zwar etwas besser kommt, als der Vorgänger oder Taten der Kategorie „Magica“ und die fulminante Vokalakrobatik des kleinen Mannes wiederum nachhaltig bestätigt, den frühen Großtaten des Meisters aber ebenso hinterherhinkt wie das gesamte Schaffen der vergangenen Jahre und mir langsam den letzten Glauben an ein, in altem Glanze erstrahlendes und richtig amtlich abknallendes Heavy Metal Album aus dem Hause Ronnie James Dio verblassen lässt.

„Master Of The Moon“ ist also nicht mehr oder weniger ein weiteres durchschnittliches DIO Album, mit spärlich gesäten Highlights, einigen oberamtlichen Langweilern und viel viel Mittelmass, dessen Erwerb sich jeder Besitzer älterer Scheiben des Meisters ohne Zweifel gut überlegen sollte und vor dessen Erwerb sich all jene, die nur wenige Alben des Herren im Hause haben, die sauer verdiente Kohle eben lieber in genau jene älteren Scheiben investieren sollten, die ich vorher gemeint habe – kapiert ;-)
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