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Cover  
Anvil - Pounding The Pavement (CD)
Label: Steamhammer
VÖ: 19.01.2018
Homepage | MySpace
Art: Review
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Werner
Werner
(1000 Reviews)
7.0
Na wer sagt's denn? Anvil erreichen in diesen Tagen ihren Vierziger (sofern man die Pre-Phase unter "Lips" dazu rechnet) und stellen gleich klar, dass man die Alten keineswegs leichtfertig abschreiben sollte. Mal abgesehen von Lips' etwas eigenwilligem Gesangsstil, der seit jeher in die Kategorie "love or hate it" fällt, ist "Pounding The Pavement" eine Scheibe, welche nicht nur von drei Überzeugungstätern stammt, sondern auch noch so nebenbei absolut gelungene Lieder bereit hält.

Zeitloser Metal mit glaubwürdiger Rocker-Attitüde könnte man Daumen mal Pi loswerden. Inklusive knorrigem Holzfäller-Charme. Glaubwürdig insofern, als dass die Fast-Rentner ihr Ding einmal mehr konsequent durchziehen. Speziell das Triple "Doing What I Want", "Smash Your Face", "Pounding The Pavement" (ein Instrumental) ist Spielfreude pur. Wer stattdessen puren Rock'n'Roll-Spaß präferiert, sollte sich bei Zeiten "Rock That Shit" reinziehen, Lemmy wäre stolz drauf gewesen. Ganz sicher sogar. Ähnliches gilt für "Black Smoke" (sehr geil!), das ebenso mit ordentlich Drive anrauscht. "Nanook Of The North" und "World Of Tomorrow" sind da vergleichsweise langweilig ausgefallen - macht jedoch nichts, denn alles in Allem bietet "Pounding The Pavement" genug Substanz und Power, um auch bei solchen halben Ausrutschern ein Auge zu zudrücken. Der Titel des siebzehnten Studio-Albums spricht also für sich!

Vom großen Kuchen werden sie auch dieses Mal nur ein paar Krümel abbekommen, aber mein Gott, Sänger/Gitarrist Lips und Dummer Robb haben schon ganz andere Katastrophen überlebt, wie wir spätestens seit der Story Of Anvil bestens wissen ...

Trackliste
  1. Bitch In The Box
  2. Ego
  3. Doing What I Want
  4. Smash Your Face
  5. Pounding The Pavement
  6. Rock That Shit
  1. Let It Go
  2. Nanook Of The North
  3. Black Smoke
  4. World oF Tomorrow
  5. Warming Up
  6. Don't Tell Me (Bonustrack)
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