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5688 Reviews
456 Classic Reviews
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Cover  
Anvil - Back To Basics (CD)
Label: Massacre Records
VÖ: 29.03.2004
Homepage | MySpace
Art: Review
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Werner
Werner
(980 Reviews)
5.0
Warum so Bands wie Anvil noch immer existieren, bleibt für mich ein Rätsel. Duchhaltevermögen lautet das Credo seit knapp dreißig Jahren. Einst mit Klassikern wie "Metal On Metal" ('82) und "Forged In Fire" ('83) das Aushängeschild des kanadischen Erstklassen-True-Metals, dreht man sich seit den Mittneunzigern hoffnungslos (der 1999 Release "Speed Of Sound" bildet da die große Ausnahme) im Kreis und betreibt Schritt für Schritt ein erfolgreiches Aufwärmen alter Tugenden.

Es spricht absolut nichts dagegen, wenn sich die Truppe stilistisch treu bleibt und nicht einmal den winzigsten Flugsamen Modernität bzw. Fortschritt einfängt, aber: wenn Du der totalen Selbsttreue Willen irgendwann übersiehst, dass Deine Songs vor Stumpfsinnigkeit sich bestenfalls als "gefällig" entfalten und lediglich die absolute Hardcore-Fanbase mitmacht, wird's bedenklich. Hinzu kommt der Saft- und Kraftlose Gesangsversuch von Lips, der in besseren Zeiten wenigstens so viel Luft rauszupressen vermochte, dass man über den Schwachpunkt gerne darüber hinweg sah. Gute Songs haben sie in den Achtzigern auf alle Fälle geschrieben. Zurück zu "Back To Basics": Hier nützt auch das obligatorische Präzisionsdrumming von Robb Reiner und die tadellose Produktion nichts, ein durchschnittliches Liedchen bleibt ein solches.
Trackliste
  1. Fuel For The Fire
  2. Keep It Up
  3. Song Of Pain
  4. You Get What You Pay For
  5. The Chainsaw
  1. Can't Catch Me
  2. Go Away
  3. Bottom Feeder
  4. Cruel World
  5. Fast Driver
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Kommentare
DarksceneTom
DarksceneTom
20.03.04 10:13:
bravo!
Psychodream
Psychodream
20.03.04 13:09:
mit anvil konnte ich nie viel anfangen, sie hatten zwar immer schon gute ansätze, aber das reichte nie aus, um wirklich herausragende songs zu schreiben.
das drumming war immer schon extrem genial; aber diese vocals, waren immer schon der schwachpunkt.

kann mich wene nur anschliessen, da macht die neue cd sicher auch keine ausnahme.

das eigenartige ist, dass kanada für qualitativen metal steht (the tea party, voivod, obliveon, exciter, heavens cry, annihilator,...) anvil zählen leider nicht dazu und widerlegen meine hypothese auf eindrucksvolle weise!
Psychodream
Psychodream
20.03.04 13:10:
p.s.: die cover sind allerdings genial ;)
canuck
29.03.04 02:51:
I'm Canadian. I'm always surprised about you Germans that discriminates always what is not Speed, Trash, Death or Black Metal. MANOWAR! MANOWAR! It must be your Vicking's genes. I listened to "Back to Basics" and giving a 5 to this album is totally wrong. All guitar's lovers will love this album. There's a lot of catchy songs: excellent!

Anvil was high rated in all the German reviews in the 90's, because they made some "Speed Metal". I can say that the reviewer that has writen that s*** does not have any knowledge about what "metal music" is from: Hard Rock. If the album sounds differently, it's because it was wanted. Do you understand "BASICS", man?

About the genius that named "Tea Party", he must know that the singer imitate Jim Morisson and that he can't make what we call a guitar solo? All their songs are made with some Led Zeppelin samples... Obliveon doesn't exist anymore. It's a guy from this band that has produced "Back To Basics" (Pierre Remillard). Exciter is R.I.P and the only band that still rocks in my country it's ANVIL. They rock my country since over 25 years and they kick ass live like any other "nu metal" band can do.

In front your computer you criticize, you wrote some remarks about Canada....but you're not here!! Why people find it "cool" to hear some female voice in metal, now? Because, metal has become so fragmented that it has lost the BASICS of all that we can call music: Melodies. Anvil brought it back with this album and you just kept your prejudices. I give you 1/10 as a reviewer. I hope they will stay here with us and will tour in Quebec and Canada. Hopefully in US, if the borders can be crossed easier.

We say something here in Canada: "When you don't know what to say: shut up!"
canuck
30.03.04 02:06:
Maybe Mister Reviewer didn't listen..really to the album. This is called a "review".
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ANVIL _ back to basics

Die Erwartungen, welche ich an den neuen ANVIL-Longplayer gesetzt hatte, waren ziemlich groß, denn schließlich sollte es dem Albumtitel getreu "Back to Basics" gehen. Zwei Jahre hatten sie sich hierfür Zeit gelassen, um im mittlerweile seit mehreren Jahren bewährten Line-Up LIPS, FIVE, REINER, HURD unter der gemeinsamen Produktion von Pierre Remillard wieder durchzustarten.

Nach den ersten zwei Hördurchgängen war ich allerdings ziemlich enttäuscht, denn nicht jeder der insgesamt zehn Tracks zündet sofort. Die Scheibe lebt auf jeden Fall von den "furztrockenen" Gitarrenduellen, die sich Lips und Ivan Hurd auf fast allen Songs liefern. Bei "Fuel for the Fire", dem ersten Track, geht's gleich ziemlich oldschool-mäßig los, erst mit diesem typisch ANVIL-mäßigen Stakkato-Riff, um dann die Geschwindigkeit per Double-Bass zu steigern und innerhalb der knapp vier Minuten zu einem kleinen Ohrwurm zu mutieren. "Keep it Up" lebt durch den Refrain, die Backing-Vocals und dem variablem Schlagzeugstil des Robb Reiner, der auch mit Mitte 40 nichts verlernt zu haben scheint. Dann kommt mit "Song of Pain" ein Midtempo-Song, der erst nach mehrmaligem Hören ein bisschen zündet, er hat zwar ein paar gute Riffs, wirkt aber insgesamt zu unstrukturiert, der erste kleine Durchhänger, der mit fast sechs Minuten etwas zu lang geraten ist. Auch "You get what you pay for" ist für meinen Geschmack zu unausgereift und bleibt durch die relativ vielen Tempiwechsel nicht im Ohr hängen. "The Chainsaw" beginnt recht doomig und steigert sich zu dem zwar nicht schnellstem, aber wohl doch härtestem Song der Scheibe, der trotz seiner ebenfalls fast sechsminütigen Spielzeit gut aufgebaut sowie interessant klingt. Beim ersten Hören erinnerte mich "Can't catch me" sofort an TED NUGENT, der oftmals ähnliche Gitarrenriffs verwendete. Dieser Song groovt unheimlich gut und animiert sofort zum Mitsingen, mein absoluter Lieblingssong auf dieser Scheibe. "Go Away" klingt für Anvil Verhältnisse ziemlich vertrackt und progressiv, wirkt ziemlich holprig sowie langweilig. "Bottom Feeder" ist ähnlich aufgebaut, geht aber durch seinen Refrain besser ins Ohr. Balladen bekommt man von den Kanadiern zwar sonst nicht geboten, aber "Cruel World" kommt anfangs schon relativ balladesk daher, steigert sich im ersten Drittel zwar, mutiert aber keinesfalls zum typischen Anvil-Stampfer. Bei diesem Song gefallen mir besonders die dezent eingesetzten Akustik-Gitarren und der Chorus. Einen solchen Song hat sicherlich kaum einer erwartet. Beim zehnten und letzten Song der Scheibe "Fast Driver" geht's dann aber wieder richtig deftig zur Sache.

Insgesamt gesehen konnte ich zwar keine Hits wie "Blood on the Ice", "Metal on Metal" oder "Mothra" feststellen, aber auf ihrem mittlerweile 13. Studioalbum ist eindeutig eine Rückbesinnung zu "alten glorreichen Zeiten" zu erkennen und eine Steigerung zu den letzten beiden regulären Scheiben ist der Band mit "Back to Basics" allemal gelungen. Macht zwar insgesamt "nur" acht Punkte, aber ein waschechter Anvil-Fan ist schließlich auch nicht ganz so einfach zufrieden zu stellen.

Jörg Schäfer

8 von 10 Punkten


Artist: Anvil
Titel: Back to Basics
Label: Massacre Records
Veröffentlichungsdatum: 29.03.2004
Stil: Anvil Metal
Homepage: www.anvilmetal.tk
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m/
DarksceneTom
DarksceneTom
30.03.04 07:28:
...sorry Mr. Canuck, but i also think that ANVIL died in 1988...all the following stuff was just a waste of time...;)
canuck
30.03.04 14:21:
That you consider Anvil dead, I really don’t care. But, when a reviewer who got the responsibility to be objective writes something totally wrong about an album : I find it pathetic. I’m not talking only about Anvil , but about all the bands that try to bring their stuff on the market. It’s hard enough to sell Cds for many bands because of the Internet mp3’s trade. A reviewer that influences badly the readers because of his personal tastes should have another hobby...If they’re dead, why so many reviews went out just before the release date by Massacre Record? About the other German review that I’ve posted, a Spanish reviewer wrote almost the same thing…. Who’s wrong, who’s right when two guys that don’t know each others write the same thing about an album? Guys like Anvil never die, even some “reviewers” try to kill them…I unsubcribe from this site and I delete the link that I had on mine. This is not serious and not a reference to give...at all.

http://www.rafabasa.com/modules.php?name=News&file=article&sid=1377
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