HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
No Bros
Export Of Hell

Review
Alter Bridge
Walk The Sky

Review
Savage Messiah
Demons

Review
Running Wild
Crossing The Blades

Review
Tarja
In The Raw
Upcoming Live
Wien 
Statistics
5984 Reviews
457 Classic Reviews
279 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Iced Earth - The Glorious Burden (CD)
Label: Steamhammer
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(5790 Reviews)
7.0
Vorwort:

Aufgrund der Liebe zur Band, der Tragik der Lage und der absolut brenzligen Situation ist dieses Review äußerst ausführlich und es dem Verfasser dieser Zeilen leider absolut unmöglich gewesen den Text zu kürzen!

Einleitung:

Lang erwartet und heiß herbeigesehnt hab ich sie diese Scheibe. Seit dem ersten Gehversuch von "Night Of The Stormrider" sind Iced Earth eine meiner größten Lieben und eine der wenigen Bands, die bislang ausschließlich hochkarätig unverzichtbares Material auf die Menschheit losgelassen hat und die Fans noch NIE enttäuschen mussten.
Auch wenn "Horror Show" nicht gerade den Höhepunkt des Schaffens darstellte, so war auch diese letzte Tat ein Hochgenuss und meilenweit von der Klasse der Konkurrenz entfernt. Nun ja, die Zeiten werden schlechter und nun ist es also nach Vicious Rumors, Metal Church und Savatage, mit Iced Earth ein weiterer US Powermetalgarant selig vergangener Tage, der seinen unwürdigen Bastard zur Welt bringt. Ich habe mich verdammt auf diese Scheibe gefreut, nicht mal die Horrormeldung des Sängerwechsels hat meinen Mut und Glauben an Jon Schaffer gebrochen, da ich einerseits viel von Ripper Owens Künsten halte und andererseits fest der Überzeugung war, dass Iced Earth Songs immer funktionieren und die Musik wieder für sich sprechen würde-Fehlanzeige !

Kapitel 1 - CD 1 – Der Anfang vom Ende:

Hochachtungsvoll, ehrfürchtig und ungeheuer angespannt in den Player gesteckt dümpelt mir nach dem schwülstig aber verzeihbaren Intro, beim durchschnittlich und brutal drucklos anmutenden Opener „Declaration Day“ mal gleich das von „Dark Saga“ abgekupferte Riff in Kombination mit gelangweilt lahm klingenden Chören entgegen und dämpft alle Erwartungen. Bereits von diesem ersten Tiefschlag schwer gezeichnet folgt mit „When The Eagle Cries“ eine nett aber oberlangweilige Ballade, mit sich tausend Mal gleich müßig wiederholendem Refrain ohne jeden Höhepunkt. Null Abwechslung oder Steigerung, kaum vorhandene Atmosphäre und gleich die nächste herbe Enttäuschung.

„The Reckoning“, einst von mir noch als einer der hoffentlich schwächeren Songs abgestempelt, kann dann zumindest mal nicht mehr so abstinken, da man´s eh schon kennt. Zumindest hört man bei dieser annähernd härteren Nummer (hat man erst mal die Guardian Chöre verdaut) ein halbwegs anständiges Riff des Meisters. In Summe gesehen ist aber auch dieser Track ziemlich langweilig, weil zu vorhersehbar und auch ohne großen Höhepunkt fungierend!

Das folgende teilzeithart und relativ befriedigen riffende „Green Face“, ist zwar auch kein Meilenstein, entpuppt sich aber trotz der nicht überragenden Gesangslinien und des simplen Refrains bzw. Songaufbaus zu einem der besseren Momente der Scheibe. „Attila“ kommt ebenso fein wie düster, gibt einen fast würdigen Song ab und auch „Red Baron-Blue Max“ kann, trotz der etwas trockenen Instrumentalisierung, die teils recht gepresst wirkenden Vokals, den gezwungen klingenden Solopart und den eher mühsam klingenden Refrain, halbwegs überzeugen.

Diesen eh sehr minderen Überzeugungsversuchen zum Trotz folgt „Hollow Man“, das ich noch vor einigen Wochen als klassischen Bonus Track der Single abgestempelt hatte und siehe da, im Jahre 2004 schafft es auch der langweiligste Balladenerguss auf eine Iced Earth Scheibe. Wie auch bei „When The Eagle Cries“ ein elendig lahmer Refrain, null Steigerung, enorm einfallsloser Aufbau und sich dauernd wiederholende Momente. Sicher einer der Karrieretiefstpunkte!
Zum Abschluss von Scheibe eins findet man mit „Valley Forge“ einen sicher nicht überragend aber zumindest mitwipptauglichen Midtemposong, bevor man mit dem Outro „Waterloo“ und einer herben Enttäuschung in die Pause entlassen wird.

Kapitel 2 - CD 2 - Letzte Hoffnung Gettysburg!

Völlig schlapp und ohne Ende enttäuscht leg ich mir die Bonus CD in die Lade und erhoffe mir, dass zumindest der vertretene Monumentalhappen „Gettysburg 1863“ die Würde des Namens retten und den hochwohlgeborenen Ansprüchen gerecht werde. Die Trilogie lässt sich mit „The Devil To Pay“ auch recht vielversprechend an und startet in klassischer Iced Earth Manier atmosphärisch und mit sehr getragen gehaltenen aber feinen Melodien durch, bevor bei „Hold At All Costs“ erstmals so etwas wie Moshkompatibilität durch die Bude fegt, die zwar auch durch einen leichten Anfall von Monotonie gebremst wirkt, aber absolut mündig erscheint, und mit „High Water Mark“ ein sehr bombastisch und versöhnlicher Abschluss gefunden wird.

Klar, auch hier wird eher in ungewohnt gezügeltem Gewande gerockt, die Chöre sind auch hier nicht so fett, wie man sie gerne hören würde und große Überraschungsmoment sucht man vergebens. Besser als jeder auf CD1 gehörte Ton ist´s aber allemal und auch wenn jetzt schon fest steht, dass Iced Earth ihren selbstgesetzten Monumentaldenkmälern „The Suffering“, „Something Wicked Trilogy“ oder dem überragenden „Dante´s Inferno“ nicht das Wasser reichen können ist die „Gettysburg“ – Trilogie zumindest die längste Halbballade die Iced Earth je veröffentlich haben und das ist ja auch was oder?

Schlusswort:

"The Glorious Burden" ist sicher ein sehr gutes „europäisches“ Heavy Metal Album geworden, für eine der letzten wahren US Power Metal Götterbands wie Iced Earth ist das aber verdammt noch mal zu wenig. Die Scheibe stört zu keiner Minute und ist angenehm zu hören, schafft im Gegenzug aber leider auch zu keiner Sekunde zu überraschen, zu überzeugen, geschweige denn so arschzutreten wie seine Vorgänger und hat NULL Höhepunkte zu bieten. Wo sind die fetten Schaffer Riffs, wo sind die düster druckvollen Chöre, die einen immer aufs Neue an die Wand drücken, wo zum Teufel sind magische Momente, die Songs ausmachen sollten? Aufs Thema der Scheibe und all die dokumentierten historischen Ereignisse der Songs will ich hier gar nicht eingehen, das Teil ist auch sicher weit davon entfernt ein schlechtes Metal Album zu sein, wenn ich aber bei einer Iced Earth Scheibe ständig das Gefühl haben muss, dass ich Demons & Wizzard mit dem Sänger von Priest und Anleihen von Blind Guardian höre, und oft nur durch einige (erschreckend drucklose) Riffs an die einstigen Ami Power Metal Götter erinnert werde, dann ist es für einen Fan der ersten Sunde einfach zu wenig und traurig.

Owens macht seine Sache tadellos und ist, auch wenn er mir einige male zu abgeklärt und etwas emotionslos klingt, nicht schuld an der Mittelmäßigkeit, die das Teil zum Vorschein bringt. Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass Mat Barlow der beste Shouter für Iced Earth ist und des Rippers Zeit an Schaffers Seite nicht ewig sein wird, an der Belanglosigkeit und Sterilität der Scheibe sind aber definitiv die überwiegend platten und seichten Songs schuld und nicht die Vokals!

Iced Earth werden sicher immer eine meiner Lieblinge bleiben und die ersten sechs Werke werden immer ihren Fixplatz unter meinen Heiligtümern haben, "The Glorious Burden" ist aber zu 90% langweilig, saft- und kraftlos, klingt uninspiriert und lieblos, und stellt somit mehr als nur eine Enttäuschung dar!

Notenschüssel: Für „normale“ Bands 9 Punkte, für Iced Earth 5 Punkte = 7 Punkte!
Trackliste
  1. The Star-Spangled Banner
  2. Declaration Day
  3. When The Eagle Cries
  4. The Reckoning (Don't Tread On Me)
  5. Greenface
  6. Attila
  1. Red Baron/Blue Max
  2. Hollow Man
  3. Valley Forge
  4. Waterloo
  5. When The Eagle Cries
  1. Gettysburg (1863) - The Devil To Pay
  2. Gettysburg (1863) - Hold At All Costs
  1. Gettysburg (1863) - High Water Mark
Mehr von Iced Earth
Reviews
24.06.2017: Incorruptible (Review)
22.12.2013: Plagues Of Babylon (Review)
11.10.2011: Dystopia (Review)
02.09.2008: The Crucible of Man (Something Wicked Part II) (Review)
13.06.2008: I Walk Among You (Review)
04.09.2007: Framing Armageddon (Review)
06.07.2007: Overture Of The Wicked (Review)
16.08.2005: Night Of The Stormrider (Classic)
20.05.2005: Gettysburg (1863) (Review)
01.02.2002: Dark Genesis (Review)
News
23.02.2018: Spielen im Juli in Wörgler Komma
05.12.2017: Starker "Black Flag" Videoclip
01.05.2017: Nächste gelungene Hörprobe "Raven Wing".
28.04.2017: Neues "Seven Headed Whore" als Lyric-Video.
07.06.2014: Sagen alle Sommerauftritte ab.
06.12.2013: Video-Teaser zum neuen Album und Tourdaten.
26.09.2013: Zeigen Artwork & Tracklist der kommenden CD
18.07.2013: Großes Los als Volbeat Europa Support!
16.04.2013: Stellen Liveclip ihrer neuen Blue-Ray vor.
26.03.2013: Infos zu "Live In Ancient Kourion" DVD.
26.02.2013: "Live in Ancient Kourion" DVD Trailer online!
26.08.2012: Planen neue Live DVD
17.07.2012: Fette Europa-Tour mit Evergrey.
26.01.2012: Der stimmungsvolle "Anthem" Clip ist raus.
14.12.2011: Liveperformance mit Volbeat Stimme Poulsen
10.08.2011: Video vom Wacken Auftritt.
28.07.2011: Massig Albuminfos, Tourdates und Statements.
14.06.2011: Neue CD soll noch 2011 erscheinen, DVD demnächst
16.03.2011: Präsentieren den neuen Sänger
04.03.2011: Matt Barlow tritt im Herbst wieder ab
14.12.2010: "Festivals Of The Wicked" DVD Trailer.
29.04.2010: Kehren wieder zu Century Media heim.
25.03.2010: Die "Box Of The Wicked" erscheint im April.
21.12.2009: Neues Projekt "Sons Of Liberty" komplett online.
17.12.2009: John Schaffer mit neuem Soloprojekt!
26.03.2009: DVD, Demons & Wizzards und dann Pause.
18.11.2008: Schaffer schwingt die Politkeule!
07.07.2008: "The Crucible Of Man" steht bereit.
01.07.2008: Interview mit Schaffer und Barlow
11.06.2008: Coverartwork der neuen Scheibe veröffentlicht.
22.05.2008: Neue Sinlge im Juni, neues Album im August.
14.05.2008: Livebilder mit Barlow vom Rock Hard Fest!
05.05.2008: Erste Show mit Mat Barlow!
10.04.2008: Neues Album scheint fast fertig
05.04.2008: Erste Klänge mit Matt Barlow zu hören.
15.03.2008: Erstes Lebenszeichen mit Matt Barlow!
13.03.2008: Neuer Mann am Tieftöner!
10.02.2008: Überdimensionales Box Set!
20.12.2007: Ripper wurde rausgeworfen
13.12.2007: Matt Barlow wieder an Bord!
15.08.2007: Vorab- Samples des kommenden Albums
07.08.2007: Auf Herbst-Tour mit Dark Tranquillity
29.06.2007: Neues Album endlich bekleidet
02.05.2007: Schaffer probierts wieder...
05.03.2007: Ex-Gitarrist in Bedrängnis
11.10.2006: Comeback eines old Members ...
30.07.2004: 2-CD Best of im August
05.07.2004: Santolla (git) verlässt band
03.07.2004: Gitarrist verläßt die Band
03.07.2004: Drummer - Jobwechsel
13.05.2004: Kriegserklärung
13.05.2004: Tim Owens per Email von Priest gekündigt
03.04.2004: Drummer weg?
18.03.2004: Richard und Lendenschurz
09.03.2004: BYH Headliner Nummer zwei
04.02.2004: Vorerst keine Tour
20.01.2004: Chartsturm mit Durchschnittsprodukt
28.12.2003: ICED EARTH Tourdaten bestätigt
20.08.2003: Ripper Owens jetzt offiziell bei ICED EARTH!
09.08.2003: Tim "Ripper" Owens ist kein offizielles Bandmitglied
01.08.2003: Ripped Earth
30.06.2003: Nicht in Wacken
02.06.2003: Matt Barlow geht!
28.03.2003: Trennung von Gitarrist
03.03.2003: Neue CD in Planung
27.01.2003: Unterschrieben und bereit für Neues
16.01.2003: bei SPV/STEAMHAMMER
05.04.2002: Nix Neues bis zum Frühling/Sommer 2003
12.02.2002: ICED EARTH festgenommen
30.11.2001: ICED EARTH Fehler im Presswerk
30.10.2001: ICED EARTH - US Tour ein Erfolg
No Bros - Export Of HellAlter Bridge - Walk The SkySavage Messiah - DemonsRunning Wild - Crossing The BladesTarja - In The RawIvory Tower - StrongerPretty Maids - Undress Your MadnessWednesday 13 - NecrophazeStatus Quo - BackboneExhorder - Mourn The Southern Skies
© DarkScene Metal Magazin